PSYCHISCHE GESUNDHEIT IM LEISTUNGSSPORT
Im Fußball stehen Spieler*innen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre psychische Gesundheit beeinflussen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt psychische Gesundheit als ein Zusammenspiel aus physischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden. Ein gutes psychisches Befinden ist entscheidend für eine optimale physische Leistungsfähigkeit.
Verschiedene Situationen, wie z.B. Stress, Verletzungen oder Misserfolge, können den ‚Zustand des Wohlbefindens‘ beeinflussen. Phasen des Unwohlseins gehen oft von allein vorbei, aber wenn dieser Zustand anhält, ist es wichtig, gut für sich selbst zu sorgen und nach der richtigen Hilfe zu suchen.*
Wir als AKADEMINIA nehmen die Bedeutung der psychischen Gesundheit im Fußball ernst und sorgen dafür, dass Spieler, die Unterstützung benötigen, diese auch erhalten. Durch Workshops oder Projekte, wie zum Beispiel „Kopfgesundheit“ von der Robert-Enke-Stiftung, sensibilisieren wir die Spieler für das Thema psychische Gesundheit und halten sie dazu an, bewusst auf sich und ihr Wohlbefinden zu achten. Regelmäßige Screenings geben uns einen Überblick über die psychische Gesundheit unserer Spieler und helfen uns, bei Bedarf gezielt Unterstützung anzubieten.
Unser Ziel ist es, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, dass uns ihre psychische Gesundheit wichtig ist und sie sich bei uns gehört und gesehen fühlen. Wir sind überzeugt, dass die psychische Gesundheit ein wichtiger Bestandteil des Leistungssports ist. Neben der sportpsychologischen Expertise in unserem Nachwuchsleistungszentrum bestehen Kontakte zu weiteren Anlaufstellen (z.B., Robert-Enke-Stiftung, MentalGestärkt, ortsansässige Psychotherapeut*innen).
*Einige der genannten Informationen stammen aus der Broschüre "Psychische Gesundheit für jugendliche (Spitzen-) Sportlerinnen" von MentalGestärkt, einer Initiative des Psychologischen Instituts der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Initiative hat zum Ziel, psychische Gesundheit im Leistungssport zu erhalten und zu fördern sowie psychische Probleme frühzeitig zu erkennen und Ansprechpartner*innen für die richtige Behandlung bereitzustellen.

