„Vom Feld in den Fanshop“: Erste Artikel da!

Zu der Initiative gehören neben der Arminia acht Fußballclubs der 1. und 2. deutschen Bundesliga, die sich gemeinsam für Nachhaltigkeit im Bereich Fanartikel engagieren. Dazu zählen der 1. FC Union Berlin, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, SV Werder Bremen, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg sowie Borussia Dortmund und FC St. Pauli. Während der dreijährigen Projektlaufzeit unterstützt „Vom Feld in den Fanshop“ 450 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Indien bei der Umstellung auf biologischen Baumwollanbau. Die Vereine verpflichten sich zur Abnahme der Baumwolle für die Produktion ihrer Merchandise-Artikel. Außerdem werden rund 1.000 Kinder und Jugendliche aus den angrenzenden Gemeinden des Baumwollanbaus im Rahmen des Projekts durch Sporttrainings gefördert.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt das Projekt im Auftrag des BMZ und gemeinsam mit Partnern, unter anderem Fairtrade Deutschland, vor Ort um. Die Baumwollfelder befinden sich in der Projektregion Rapar & Dhrangadhra, im Bundesstaat Gujarat in Westindien. Die dortigen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben ihre Produktion auf Bio-Baumwolle umgestellt. Dabei unterstützt die GIZ sie mit Schulungen in nachhaltigen Anbaupraktiken und dem Zugang zu verbessertem Saatgut. Künftig sollen die kleinbäuerlichen Betriebe rund zwei Tonnen Bio-Baumwolle je Hektar produzieren.
Die Vereine der Initiative nehmen die Baumwolle aus dem Projekt bereits während der dreijährigen Umstellungsphase auf nachhaltige, biologische Produktion ab. Als sogenannte „Cotton-in-Conversion“-Kollektion werden jetzt erste Fanartikel mit Baumwolle aus der Projektregion in den Handel kommen.
GOTS 'in-conversion'
Der GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD prüft die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern, einschließlich ökologischer und sozialer Kriterien. Dabei wird die gesamte textile Lieferkette berücksichtigt: Alle an einem Produkt beteiligten Betriebe werden jährlich geprüft, damit das Endprodukt das GOTS-Logo tragen darf.

















