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DSC Arminia Bielefeld

Das Projekt

Der DSC Arminia Bielefeld ist seit dem Jahr 2022 Teil der Initiative „Vom Feld in den Fanshop“, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit dem Textilunternehmen Brands Fashion ins Leben gerufen hat. Zu der Initiative gehören acht weitere Fußballclubs der 1. und 2. deutschen Bundesliga, die sich gemeinsam für Nachhaltigkeit im Bereich Fanartikel engagieren. Zu diesen gehören neben dem DSC der 1. FC Union Berlin, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, der SV Werder Bremen, der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg sowie Borussia Dortmund und FC St. Pauli. Die Initiative sieht vor, innerhalb von drei Jahren 450 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Indien bei der Umstellung auf biologischen Baumwollanbau zu unterstützen. Die Vereine verpflichten sich zur Abnahme der Baumwolle für die Produktion ihrer Merchandise-Artikel. Außerdem werden rund 1.000 Kinder und Jugendliche aus den angrenzenden Gemeinden des Baumwollanbaus im Rahmen des Projekts durch Sporttrainings gefördert. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt das Projekt im Auftrag des BMZ und gemeinsam mit Partnern vor Ort um.

Darum geht's uns:

Niemand soll darunter leiden, Fanartikel von Arminia Bielefeld zu produzieren. Unser Ziel ist es langfristig, nachhaltige und fair produzierte Artikel in unseren Fanladen anzubieten.

  • Ökologisch: Keine Region soll darunter leiden, Fanartikel von Arminia Bielefeld zu produzieren
  • Ökonomisch: Der DSC Arminia Bielefeld ist nicht nur ein e.V., sondern mit seiner Lizenzspielerabteilung auch eine GmbH & Co. KGaA. Eine wirtschaftliche Balance bei der Nachhaltigkeit ist daher unabdingbar. Ohne die Einnahmen im Merchandising, würden dem Verein wichtige Gelder fehlen. Mit Hilfe dieser Gelder kann sich der Verein für die Zukunft wappnen und u.a. Themen wie Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und lokale Projekte unterstützen.
  • Siegel: Wir achten auf die Transparenz der von uns akzeptierten Siegel. Wichtig für uns ist die gesamte Lieferkette, quasi „Vom Feld in den Fanshop“. Die von uns akzeptierten Siegel haben wir unten aufgelistet.

Weiter Informationen zu diesem Projekt gibt es hier und hier.


Der GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD prüft die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern, einschließlich ökologischer und sozialer Kriterien. Dabei wird die gesamte textile Lieferkette berücksichtigt: Alle an einem Produkt beteiligten Betriebe werden jährlich geprüft, damit das Endprodukt das GOTS-Logo tragen darf.

Der GLOBAL RECYCLED STANDARD (GRS) stellt die Rückverfolgbarkeit der recycelten Materialien sicher. Zudem verpflichten sich Unternehmen, die das GRS-Logo verwenden schädliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt durch z.B. Chemikalieneinsatz zu verringern. Zwar liegt der Fokus auf dem Herstellungsprozess der Kunstfasern, für die Zertifizierung spielen aber ökologische und soziale Kriterien im gesamten Produktionsprozess eine Rolle.

Das FAIRTRADE-SIEGEL steht für fair angebaute und fair gehandelte Produkte. Durch die Zertifizierung werden stabilere Preise für die Produzent*innen und langfristige Partnerschaften garantiert. Die Standards enthalten darüber hinaus Kriterien zu demokratischen Organisationsstrukturen, Umweltschutz und sicheren Arbeitsbedingungen

Die Fair Wear Foundation ist eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Amsterdam, die mit Bekleidungsmarken, Textilarbeitern und Branchengrößen zusammenarbeitet, um die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken zu verbessern.

Der GRÜNE KNOPF ist ein staatliches Label, das 2019 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit entwickelt wurde. Um das Siegel zu erhalten, müssen verschiedene Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden.


Über Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiger Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit mit 24.977 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die GIZ hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern, von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energie und Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden und Sicherheit. Das Geschäftsvolumen liegt bei rund 3,7 Milliarden Euro. Als gemeinnütziges Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung, insbesondere das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie viele öffentliche und private Auftraggeber in rund 120 Ländern dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit zu erreichen. Dafür entwickelt die GIZ mit ihren Partnern wirksame Lösungen, die Menschen Perspektiven bieten und deren Lebensbedingungen dauerhaft verbessern. Weitere Informationen unter www.giz.de.

Über Brands Fashion

Brands Fashion ist Europas Marktführer für nachhaltige Corporate Workwear. Der Textil-Pionier entwickelt seit 2002 hochwertige und modische Arbeitskleidung für namhafte Unternehmen in Europa und den USA. Zudem umfasst das Portfolio eine große Bandbreite an Private Label-, Merchandising- und Promotion-Artikeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Anforderungen der Kunden. Brands bietet eine One Stop Solution: vom kreativen Design und einer marktorientierten Produktentwicklung bis hin zu weltweiten Webshop-Lösungen. Die Logistiksparte übernimmt die eigenständige Tochtergesellschaft Brands Logistics GmbH. 2019 gründete Brands Fashion mit der dänischen Firma Scan-Thor die GoJungo GmbH. Als innovative Plattform übernimmt das Start-up für Marken die komplexen und zeitaufwändigen Prozesse für den erfolgreichen Verkauf von insb. textilen Produkten auf Online-Marktplätzen. Weitere Informationen unter www.brands-fashion.com.

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