„Unsere Heimspiele sollen wieder zu einer Festung werden“

Erstes Heimspiel in der neuen Saison: Wie sehr freust du dich auf das Spiel vor heimischer Kulisse?
„Wir freuen uns alle riesig, dass es wieder losgeht und wir in unserem Stadion vor unseren Fans endlich wieder um Punkte kämpfen. Jetzt wollen wir am Sonntag zuhause natürlich die drei Punkte holen.“
Zum Saisonauftakt in Karlsruhe habt ihr trotz einer guten Leistung knapp mit 1:2 verloren. Was wollt ihr beim Heimauftakt gegen Cottbus besser machen?
„Ich finde, wir haben schon vieles richtig gemacht. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen und defensiv noch konsequenter sind, kann sich das auch im Ergebnis widerspiegeln. Wir haben uns in dieser Woche intensiv auf Cottbus vorbereitet und werden am Sonntag Vollgas geben.“
Mit Cottbus kommt ein Aufsteiger nach Bielefeld. Was erwartest du für einen Gegner und was wird am Sonntag entscheidend sein, um die drei Punkte zu holen?
„Cottbus ist durch den Heimsieg mit großer Euphorie in die Saison gestartet. Ich glaube, dass sie sehr intensiv und körperlich spielen. Ich habe im Pokal schon gegen Cottbus gespielt und damals gemerkt, dass sie ein sehr unangenehmer Gegner sein können. Ich erwarte deshalb ein intensives Spiel, in dem wir dagegenhalten müssen.“

Im Januar 2026 bist du auf Leihbasis zum DSC gekommen. Vor wenigen Wochen wurdest du nun fest verpflichtet. Was bedeutet es dir, jetzt dauerhaft Teil der Mannschaft zu sein?
„Ich freue mich total, jetzt fester Bestandteil der Mannschaft zu sein. Das halbe Jahr hier habe ich schon richtig genossen, auch wenn es sportlich in der vergangenen Saison ein Auf und Ab war. Am Ende haben wir uns mit dem Klassenerhalt belohnt. Ich fühle mich hier sehr wohl, die Bedingungen sind optimal und die Stimmung im Stadion ist überragend. Auch der Ansatz des neuen Trainerteams und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, passen sehr gut zu meiner Spielidee. Ich hoffe, dass man das auch auf dem Platz sieht und wir es in Ergebnisse ummünzen können. Dazu möchte ich natürlich meinen Teil beitragen.“
Direkt zum Saisonauftakt bist du auffällig in der Offensive gewesen, vierTorschussvorlagen und zwei Lattentreffer. Was kannst du aus deinem Auftritt in Karlsruhe für das Spiel gegen Cottbus mitnehmen?
„Ich hatte einige gute Aktionen, und das ist für mich natürlich ein schönes Gefühl. Wenn bei den Aktionen noch ein Tor oder am Ende zumindest Punkte fürs Team dabei gewesen wäre, wäre es natürlich noch schöner gewesen. Insgesamt war es ein guter Auftritt, aber es gibt immer Dinge, die ich besser machen kann. Ich muss dahin kommen, regelmäßig zu Torabschlüssen zu kommen und meine Mitspieler in gute Positionen zu bringen. Das wird von mir erwartet und gehört zu meiner Position dazu.“
Du kennst die 2. Bundesliga sehr gut. Was glaubst du, was euch als Mannschaft in dieser Saison besonders auszeichnen kann und wo liegen die größten Herausforderungen?
„Der unglaubliche Zusammenhalt hat uns schon in der vergangenen Saison ausgezeichnet. Die Mannschaft passt richtig gut zusammen und wir verstehen uns auf und neben dem Platz sehr gut. Gleichzeitig müssen wir in den richtigen Momenten aggressiv in den Zweikämpfen sein, aber auch Ruhe in unser Spiel bekommen und dann schnell und geradlinig nach vorne spielen. Wir müssen insgesamt eine gute Mischung finden und dem Gegner wie auch unseren Fans zeigen, dass wir in jedem Spiel alles investieren.“

Du bist jetzt fest in Bielefeld angekommen. Was hat die Stadt oder das Umfeld für dich zu einem Stück Zuhause gemacht?
„Meiner Familie und mir gefällt besonders die Altstadt. Gerade am Anfang haben wir dort viel Zeit verbracht, weil unser Hotel ganz in der Nähe lag. Im Sommer sind wir auch gerne am Obersee unterwegs und gehen dort mit der Familie spazieren. Mit unserem Kleinen waren wir außerdem schon in Olderdissen, das hat uns ebenfalls sehr gut gefallen.“
Was machst du am liebsten, wenn du nach einer intensiven Trainings- oder Spielwoche den Kopf freibekommen möchtest?
„Am schönsten ist es für mich, nach Hause zu kommen und wenn unser kleiner Sohn und unser Hund mir entgegenlaufen. Die beiden streiten sich mittlerweile darum, wer als Erster bei mir ist. Unser Sohn ist jetzt etwas über ein Jahr alt und kann laufen. Wenn ich die Tür aufmache, lacht er und kommt mir entgegen. Deshalb verbringe ich meine freie Zeit am liebsten mit meiner Familie.“
Zum Abschluss: Was möchtest du den Fans vor dem ersten Heimspiel der Saison mitgeben?
„Unsere Fans sind am Sonntag ein riesiger Vorteil für uns. Wenn wir sie im Rücken spüren und sie uns auch in den Situationen lautstark unterstützen, in denen es auf dem Platz vielleicht mal nicht so gut läuft, gibt uns das enorm viel. Wir müssen gleichzeitig auf dem Platz alles dafür tun, dass die Fans ein gutes Gefühl haben. Wenn beides zusammenkommt, wird es für unseren Gegner brutal schwer, in Bielefeld Punkte zu holen. Wir müssen gemeinsam auf und neben dem Platz Gas geben und dafür sorgen, dass unsere Heimspiele wieder zu einer Festung werden.“

