„Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen."

Unser Wohnzimmer wird wieder richtig voll. Heimseitig ist die Partie ausverkauft. Für die Gäste wird es mit Stadionöffnung eine Tageskasse geben. Vor dem Duell spricht Cheftrainer Oliver Kirch über…
… die Vorfreude auf das Heimspiel: „Ich freue mich maximal auf das erste Heimspiel. Es ist auf unserer Seite ausverkauft. Wir haben heute auch hier im Stadion trainiert, um als Trainerteam in die Abläufe zu kommen und die Rahmenbedingungen kennenzulernen. Wir wollen mit unserer Aufgabe auf dem Platz das Stadion mitnehmen. Ich weiß, dass das direkt von den Rängen erwidert wird. Unser Plan ist, das Spiel direkt auf unsere Seite zu ziehen. Ich glaube, dass jeder Fan wieder brennt, hier Zweitliga-Fußball von Arminia im Stadion zu sehen. Deswegen freue ich mich sehr.
Wir treffen uns vor dem Spiel gemeinsam am Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße, essen zusammen, besprechen noch ein paar Dinge in Ruhe und schauen uns Standardsituationen an. Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Bus zum Stadion fahren. Das ist für mich ein Ritual. Diese Anspannung als Spieler und als gesamte Mannschaft, durch die Stadt zu fahren, an den Fans vorbeizukommen und dann das Stadion zu sehen, hat wirklich etwas von Spieltag.“
… das Personal: „Nach dem Karlsruhe-Spiel hatten wir mehrere Spieler, die in dieser Woche kürzertreten mussten. Heute war Maximilian Bauer wieder auf dem Platz und hat ganz normal mittrainiert. Auch Taddel Momuluh, Felix Hagmann, Marvin Mehlem und Stefano Russo waren wieder dabei.“
… den Gegner: „Cottbus ist ein Gegner, der schon immer schwer zu schlagen und zu bespielen war. Hannover hat das am ersten Spieltag zu spüren bekommen. Gerade in der zweiten Halbzeit hat Cottbus dafür gesorgt, dass Hannover keine Chancen mehr bekommt, und durch seine Intensität den Sieg erzwungen. Sie spielen mit großer Überzeugung und sind damit auch aufgestiegen. Deshalb erwarten wir keinen himmelweiten Unterschied. Wir gehen mit dem klaren Ziel ins Spiel, die drei Punkte vor unseren Fans in Bielefeld zu behalten. Auch wenn Eric Engel verletzt ist, wird der Stürmer, der für ihn spielt, ein ähnliches Profil mitbringen. Die Verhaltensweise wird unabhängig davon, wer auf dem Platz steht, ähnlich sein.“
… unsere Herangehensweise: „Die Liga ist sehr eng, es gibt keine Pflichtaufgaben. Wir haben jetzt einen direkten Konkurrenten bei uns und unser Auftrag ist klar: Wir wollen die Punkte in Bielefeld behalten. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, dann haben wir die Möglichkeit, die drei Punkte hierzulassen.
Auch heute haben wir wieder Abschlüsse aus ähnlichen Situationen trainiert. Letztendlich sind das natürlich individuelle Geschichten. Man kann es trainieren, am Spieltag entscheiden dann manchmal Glück und Pech oder individuelle Qualität darüber, wie häufig der Ball reingeht. Wir müssen aber daran arbeiten, dass wir weniger Chancen benötigen, um mehr daraus mitzunehmen. Das ist Fakt.“

