Aktuelles Fans

Spieler, Fans und Staff zusammen an einem Tisch

Schon eine Woche begleiten unsere mitgereisten Fans die Mannschaft bei ihren Trainingseinheiten. Beim Fanabend an der Sportanlage stand jetzt der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Spielern, Trainerteam und Staff verbrachten rund 150 Fans sowie die Teilnehmer unserer Fußballschule mit ihren Familien einen entspannten Abend.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Thomas Brinkmeier, verantwortlich für den Bereich Fußballkultur und Soziales, sowie Präsident Rainer Kobusch ging es direkt mit einer Gesprächsrunde los. Cheftrainer Oliver Kirch und Sam Schreck erzählten von den vergangenen Tagen im Trainingslager und Kirch blickte mit einem Augenzwinkern auch auf seine eigene Zeit als Profi zurück: „Früher gab es noch Sekt zum Frühstück – das ist heute zum Glück anders.“ Sam Schreck sprach über seine Tage im Trainingslager und verriet unter anderem, dass beim Abschied von Christopher Lannert Tränen geflossen seien. Mit Jonny Grodowski hat er inzwischen aber schon einen neuen Zimmernachbarn gefunden.

„Dass hier so viele Fans dabei sind, zeigt, dass Arminia mehr ist als ein Fußballverein. Wir sind eine große Familie“, sagte Kobusch. Als Dankeschön für ihre langjährige Unterstützung überreichte er der Arminenschmiede, die inzwischen mehr als 200 Mitglieder zählt, ein von der Mannschaft signiertes Trikot mit der Rückennummer 200. Der inklusive Fanclub begleitet uns seit über 20 Jahren ins Trainingslager.

Danach wurde es interaktiv: In kleinen Gruppen wechselten Spieler und Staff-Mitglieder von Tisch zu Tisch und beantworteten die Fragen der Besucher. In einer kleinen Challenge mussten Spieler und Fans Fragen rund um Arminia und sich selbst beantworten. Im Anschluss gehörte der Abend ganz den Fans. Ob Autogramme, Erinnerungsfotos oder persönliche Gespräche, die Spieler nahmen sich viel Zeit für die zahlreichen Besucher. Auch am Grill und bei kühlen Getränken blieb genügend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Abschluss wartete auf Leo Oppermann und Marius Wörl noch eine besondere Challenge. In drei Runden traten die beiden gegeneinander an. In der ersten Runde galt es, innerhalb von 90 Sekunden den Fan mit den meisten Arminia-Trikots zu finden. Leo Oppermann entschied die Aufgabe für sich: Er spürte einen Fan mit 60 Arminia-Trikots im Schrank auf. Anschließend wurde der Fan mit der kleinsten Postleitzahl gesucht. Auch hier hatte Oppermann die Nase vorn. Sein Fan Johannes kommt aus der Schweiz und besitzt eine vierstellige Postleitzahl. Den Ehrenpunkt sicherte sich schließlich Marius Wörl in der dritten und letzten Runde. Gesucht wurde der Fan, dessen erstes Arminia-Spiel am längsten zurückliegt. Wörl fand Langzeitfan Gerd, der bereits 1968 sein erstes Spiel auf der Alm besuchte.

Genau diese Nähe zwischen Mannschaft, Verein und Fans macht die Tage in Südtirol jedes Jahr zu etwas Besonderem. Fragen stellen, Geschichten erzählen und sich gegenseitig kennenlernen: Dieser Abend hat gezeigt, wie sehr der Fußball von seinen Fans lebt. 

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