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Schüco
DSC Arminia Bielefeld
Profis

Laursens Tor reicht nicht

Die Englische Woche hatte für den DSC Arminia Bielefeld kein Happy-end. Am 10. Spieltag der Bundesliga musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Frank Kramer dem 1.FSV Mainz 05 1:2 (1:1) geschlagen geben. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Jacob Barrett Laursen gesorgt (42.).

Im Vergleich zum unglücklichen Ausscheiden im DFB-Pokal (2:3 n.V.) in Mainz hatte Frank Kramer die DSC-Startelf auf fünf Positionen verändert: Nathan de Medina (für Gui Ramos), Jacob Barrett Laursen (für Lennart Czyborra), Edimilson Fernandes (für Masaya Okugawa), Robin Hack (für Patrick Wimmer) und Fabian Klos (für Florian Krüger) legten los.

Und wie! In den ersten fünf Minuten hatte unsere Mannschaft drei Torschüsse, dabei war der 16-Meter-Flachschuss von Bryan Lasme nach feinem Dribbling am gefährlichsten. Doch wie im DFB-Pokal blieb erneut FSV-Torwart Robin Zentner, der die Kugel stark parierte, Sieger (3.). Zuvor hatte Hack aus mehr als 20 Metern über das Tor geschossen (2.), während Manuel Prietls Versuch aus 18 Metern in Zentners Armen landete (6.).

Nach dem ersten Arminia-Ansturm kamen die Rheinhessen aber immer besser in die Partie. Angetrieben vom überragenden Jae Sung Lee übernahmen die Nullfünfer mehr und mehr das Kommando.

Eine große Kopfballchance von Karim Onisiwo (10.), die knapp am Tor vorbeistrich, läutete die stärkste Mainzer Phase ein, in der unsere Mannschaft kaum Zugriff fand. Die Folge: die Gäste gingen mit 1:0 in Führung. Ein starker Angriff über die rechte Seite brachte Onisiwo in Position. Der scheiterte zunächst an Stefan Ortega Moreno – den Abpraller versenkte der mitgelaufene Lee (25.).

Ein Nackenschlag für unsere Elf, der Wirkung zeigte. Mainz dominierte und kam zu weiteren Chancen. Onisiwo (32./37./41.) hatte mehrfach eine höhere Führung auf dem Fuß.

Stattdessen schlug der DSC überraschend zu und erzielte den 1:1-Ausgleich (42.). Nachdem der Mainzer Alexander Hack im Strafraum mit Fabian Klos zusammengerasselt war und Schiedsrichter Bastian Dankert keinen Elfmeter gepfiffen hatte, behielt Manuel Prietl in dieser Szene die Übersicht und passte in den Rückraum – dort donnerte Laursen den Ball in die Maschen! Dann war Halbzeitpause.

Nach dem Seitentausch hatten die Nullfünfer gleich wieder eine gute Gelegenheit durch Jean Paul Boetius (49.), doch im Anschluss schaffte es unsere Mannschaft, die Partie ausgeglichener zu gestalten.

Nach einer guten Stunde kam auch wieder Schwung in die Offensive. Alessandro Schöpf flankte nach starkem Lauf über die rechte Seite klasse in den Mainzer Strafraum, wo Bryan Lasme artistisch ansetzte, aber den Ball verpasste (66.).

Keine 60 Sekunden später fehlte nicht viel zur Führung für unsere Mannschaft. Fernandes fasste sich ein Herz und jagte den Ball aus 25 Metern aufs Tor – doch wieder hatte Teufelskerl Zentner die Finger dran und lenkte die Kugel um den Pfosten (67.).

Gerade als der DSC drückte, trafen die Gäste die Blauen erneut ins Mark. Ein zu kurzer Rückpass landete bei Jonathan Burkardt, der Ortega Moreno keine Chance ließ. 1:2 (68.).

Damit war die Geschichte des Spiels leider schon erzählt. Denn trotz aller Bemühungen bekam unsere Mannschaft den Ball nicht mehr über die Mainzer Linie.

DSC Arminia Bielefeld:
Ortega Moreno - de Medina (46. Wimmer), Pieper, Andrade - Fernandes (78. Vasiliadis), R. Hack (78. Hack), Prietl, Schöpf, Laursen - Klos (78. Serra), Lasme (78. Krüger).

FSV Mainz 05:
Zentner - Nemeth, Bell, A. Hack - Widmer, Kohr, Lee (77. Barreio), Boetius, Aaron (84. Lucoqui) - Burkardt (84. Ingvartsen), Onisiwo (90. Szalai).

Tore:
0:1 (25.) Lee, 1:1 (42.) Okugawa, 1:2 (68.) Burkardt.

Gelbe Karten:
Andrade, Prietl/Kohr, A. Hack, Bell.

Zuschauer:
19.447

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