Gerechtes Remis im Topspiel

Es war alles angerichtet auf der Postheide. Bei strahlendem Sonnenschein bekamen die Zuschauer ein ansehnliches Spiel geboten. Sowohl die Armininnen, als auch die Elf von Warbeyen waren von Beginn an gut in der Partie und suchten immer wieder den Weg in den gegnerischen Strafraum. Obwohl der DSC feldüberlegen war und immer wieder gute Ansätze im Spielaufbau zeigte, gehörten den Gästen aus dem Klever Stadtteil die klareren Torchancen. Beide Mannschaften zeigten sich vor dem Tor aber jeweils zu ineffizient. "Vielleicht war es auch ein bisschen die Nervosität", äußerte sich unsere Kapitänin Sandra Hausberger. "Auf dem Platz hat man gemerkt, dass es ein Spitzenspiel zwischen zweier Mannschaften war, die sich nichts schenken wollten. Außerhalb des Platzes hat man auch gemerkt, dass es ein Spitzenspiel war", so Hausberger weiter, die sich damit auf die stattliche Kulisse von fast 300 Zuschauern bezog.
Die Gäste aus Warbeyen bauten mit fortschreitendem Spielverlauf immer größeren Druck auf unsere Damen auf , doch die Rerucha-Elf hielt dem Druck Stand. Sehr zur Freude des Trainers: „Wir haben zu Null gespielt und uns in jeden Ball reingeworfen – das ist sicherlich auch etwas, das unsere Zuschauer erfreut.“ Da auch die Gäste in der Defensive äußerst kompakt standen und das Offensivspiel des DSC dadurch nicht so zur Geltung kam, wie in der bisherigen Saison, blieb es nach 90 Minuten beim leistungsgerechten 0:0.
Mit einem Spiel weniger rutscht der DSC vorerst auf den zweiten Platz, nur einen Punkt hinter den neuen Spitzenreiterinnen der SGS Essen U20. Am kommenden Sonntag (23. Oktober, 13:00 Uhr) reisen unsere Frauen nach Leverkusen, um sich mit der Zweitauswahl der Werkself zu messen.

