Lohmann trifft EDDI

Die Arminis lieben Auswärtsfahrten! Die gemeinsame Fahrt im Bus oder Zug, das Teilen von Snacks und die Fachsimpelei unter Gleichaltrigen. Fangesänge und Schlachtrufe anstimmen, die Schals in die Höhe strecken und die Vorfreude, ein unbekanntes Stadion zu erkunden. So war es auch am Samstag, als sich Arminis und Jugendclub in die Niedersächsische Metropole aufmachten. Doch diesmal zündeten zusätzlich noch zwei schwarz-weiß-blaue Konfettikanonen: Zum einen überraschte Stadionstier Lohmann seine Arminis in der Heinz-von-Heiden-Arena. Und zum anderen durften die Arminis ihre Blauen aufs Spielfeld führen.
Als Ehrengast von EDDI, dem hannoverschen Schweißhund und Anführer des Kids-Club-Rudels, wartete Lohmann ungeduldig auf seine Lieblingsfans. Die eine Gruppe begrüßte er draußen vor der Arena und posierte mit EDDI für gemeinsame Fotos. Die ausgelosten elf Einlaufkinder umarmte er in der Mixed-Zone des Stadions. Der Ort, zu dem normalerweise nur Journalisten, Fußballprofis und Schiedsrichter Zugang haben, wurde an diesem Abend auch für Arminias Kinder- und Familienclub geöffnet. Bevor es auf den Rasen ging, konnten sich die Arminis von ihrem stierischen Freund noch eine Fuhre Mut abholen.
Und dann ging es los: Mit Lohmann auf der Brust warteten die Arminis auf ihre Elf, während EDDIs Rudel auf der anderen Seite wartete. Die Kinder lieferten sich Wechselgesänge und peitschten die Stimmung für die Partie ein. Kapitän Oliver Hüsing und Co. waren etwas überrascht die Arminis anzutreffen, als sie aus ihrer Kabine kamen und freuten sich umso mehr über den Besuch. Hand in Hand ging es auf den Rasen – immer eine große Ehre und auswärts sogar noch einen Tick aufregender als im vertrauten, heimischen Stadion.
Nach dem Umziehen schauten die Einlaufkinder die Partie mit den anderen Arminis aus dem Gästefanblock im Oberrang. Hier hatten sie beste Sicht auf das Spielfeld und waren wie elektrisiert von der Stimmung der mitgereisten Fans. Bis zur letzten Minute feuerten sie ihre Blauen lautstark an. Und so konnte die erneute Niederalge den Arminis nichts anhaben – sie waren erfüllt von dem aufregenden Abend und nahmen die tolle Stimmung mit in den Bus. Als dieser nach Mitternacht von der Melanchthonstraße auf den Parkplatz an der SchücoArena einbog, sangen die Arminis noch immer.































