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DSC Arminia Bielefeld
Der DSC

Bittere Niederlage in letzter Minute

Trotz eines guten Auftritts und dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Sandra Hausberger (69.) verlieren die DSC-Frauen gegen Carl Zeiss Jena mit 1:2. Per Elfmeter schießen die Gastgeberinnen wenige Minuten vor dem Abpfiff das Tor zum Sieg.

Am vergangenen Sonntag traf die Elf von Cheftrainer Tom Rerucha auf dem Ernst-Abbe Sportfeld auf die Tabellenzweiten aus Jena. Den ersten Abschnitt kontrollierte der DSC und hatte in Person von Sarah Grünheid (29.) die erste richtig gute Chance zur Führung. Arminias Stürmerin konnte den Gastgeberinnen vor dem Strafraum den Ball abluchsen, setzte das Leder aus 20 Metern dann aber ein ganz kleines Stück über die Latte.

Die Jenaerinnen, die tief standen und in den ersten 45 Minuten nicht sonderlich viel zum Spiel beitrugen, erzielten mehr oder weniger aus dem Nichts in der 42. Minute den 1:0-Führungstreffer – mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte der DSC da weiter, wo er aufgehört hatte – mit viel Ballbesitz und einer starken Präsenz in den Zweikämpfen. Das Engagement sollte sich auszahlen, in der 69. Minute gelang der verdiente Ausgleich. Ein von Gentiana Fetaj getretener Freistoß von der rechten Seite erreichte Kapitänin Sandra Hausberger am kurzen Pfosten, wo sie mit rechts das 1:1 markierte.

Kurz vor Schluss (86.) entschied das Schiedsrichtergespann zur Überraschung vieler auf Elfmeter – Fetaj, am Boden liegend, rollte der Ball im Strafraum an den Arm. Die Jenaerin Anja Heuschkel trat an, doch Arminias Torhüterin Lisa Venrath machte sich lang und parierte den Schuss ganz stark.

Es sollte an diesem Nachmittag jedoch nicht bei einem Strafstoß bleiben. Nur fünf Minuten später, die Nachspielzeit war bereits angebrochen, zeigte die Schiedsrichterin ein weiters Mal auf den Punkt. Nach einer Jena-Flanke versuchte O’Neill die Situation mit einem langen Ball zu entschärfen. Während des Klärungsversuches touchierte die Verteidigerin eine, aus ihrem Rücken kommende, Stürmerin, die daraufhin zu Boden ging. Den folgenden Strafstoß verwandelte Isabelle Knipp zum bitteren 2:1-Endstand – Venrath blieb dieses Mal machtlos.

„Spielerisch haben wir uns heute noch einmal steigern können. Dass am Ende zwei Elfmeter gepfiffen werden, ist natürlich besonders bitter – da wäre mehr drin gewesen“, so Torschützin Hausberger. Der DSC verbleibt trotz der Niederlage auf dem sechsten Tabellenrang. Am kommenden Sonntag (09.05., 11 Uhr) empfängt die Rerucha-Elf RB Leipzig in der EDIMEDIEN-Arena.

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