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2:0-Heimsieg gegen Magdeburg

Am 5. Spieltag der 2. Bundesliga gewinnt unsere Mannschaft mit 2:0 gegen den 1. FC Magdeburg. Nach Treffern von Mael Corboz (52.) und Joel Grodowski (62.) steht der Endstand nach einer intensiven Partie fest. Hier geht’s zum Spielbericht.

Unser Cheftrainer Mitch Kniat nach sich den Start einer neuen Heimserie gewünscht und unsere Mannschaft hat den Grundstein dafür gelegt: Mit einem hart erarbeiteten Sieg gegen den 1. FC Magdeburg sicherte sich unsere Mannschaft weitere drei Punkte in der 2. Bundesliga. Gezwungenermaßen musste unser Cheftrainer auf einigen Positionen die Startelf verändern. Benjamin Boakye, Tim Handwerker und Noah Sarenren Bazee fehlten verletzungsbedingt, Christopher Lannert musste noch ein Spiel Sperre absitzen. Dafür feierte Taddel Momuluh sein Saisondebüt auf der rechten Abwehrseite. Denn ähnlich wie Boakye hat Taddel diese Position in der Vergangenheit schon häufiger gespielt. Für Julian Kania startete Isi Young in einen Abend, an dem unsere Arminia zunächst prima ins Spiel startete und nach sechs Minuten die erste Chance hatte: Joel Grodowski wurde 18 Meter vorm Tor gefoult. Den Freistoß zirkelte Marius Wörl jedoch knapp neben das Magdeburger Tor.  

Die Gäste danach druckvoller und phasenweise mit mehr Spielanteilen, vor allem Rayan Ghrieb setzte immer wieder Akzente. Die erste Möglichkeit für die Gäste nach 23 Minuten. Maximilian Großer verlor den Ball an den Magdeburger Stürmer, der Dariusz Stalmach an der Strafraumgrenze bediente. Doch der fand in Jonas Kersken seinen Meister.

Arminia erwiderte den Druck der Gäste und legte den Vorwärtsgang ein, eine Serie von drei Ecken brachte aber nichts Zählbares. Das hätten im Gegenzug um Haaresbreite die Magdeburger erledigt: Zunächst flog ein Schuss von Ghrieb (28.) hauchzart am Bielefelder Tor vorbei und wenig später fehlten beim Versuch von Ado Obaiwu ebenfalls nur Zentimeter.

Arminia mit gefährlichen Momenten in der ersten Hälfte vor allem dann, wenn Isi Young den Turbo zündete. Der Amerikaner bearbeitete seine rechte Seite sehr souverän.  Nach einer guten halben Stunde kombinierte sich die Arminia dann sehenswert in den Strafraum, doch das Zuspiel von Grodowski auf Wörl konnte Silas Gnaka im letzten Moment klären. Kurz vor der Pause dribbelten sich zunächst wiederum der sehr präsente Grodowski über links und dann Momuluh über rechts vielversprechend in Tornähe, einen Abnehmer fand sich aber in beiden Fällen nicht.

Die beste Szene dann nach 43 Minuten: Young stürmte vollkommen ungestört über die rechte Seite, seine Hereingabe erreichte Grodowski, der sich künstlerisch wertvoll einmal um die eigene Achse dreht, dann aber knapp verzog. Das hätte gut und gern die Pausenführung sein können.  

Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte unterbrach Schiedsrichter Konrad Oldhafer kurzzeitig die Partie, setze sie nach Beendigung der Rauchschwaden aus dem Gästeblock nach wenigen Minuten wieder fort. Die Spielfortsetzung erfolgte durch einen Freistoß von Stefano Russo, der flach bei Grodowski landete. Dessen Flanke von der rechten Seite drückte Mael Corboz (52.) dann aus wenigen Metern mit dem Kopf über die Linie. Damit ist unser Kapitän bereits der achte Torschütze in dieser Saison. Und Arminia hatte unmittelbar danach das 2:0 auf dem Fuß. Momoluh spielte sich stark in den Strafraum, sein feines Zuspiel auf Young (54.) verzog der Flügelspieler knapp. 

Das zweite Tor sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Erneut ist es Grodowski, der auf der rechten Seite an allen Magdeburgern vorbeizieht. Und weil sich in der Mitte so recht kein Anspielpartner fand, hielt unser Nummer elf selbst drauf. Mit dem Außenrist erzielte er ganz fein das mittlerweile hoch verdiente 2:0 (62.). 

Magdeburg versuchte es anschließend mit einem Vierfach-Wechsel. Doch vergeblich. Auch wenn die Gäste in der Schlussphase optisch überlegen war, ließ Arminia nur wenig zu. Im Gegenteil: Nach einem Ballgewinn durch Wörl hatte der kurz vorher eingeweschselte Kania die große Chance auf 3:0 zu stellen. Doch sein Versuch landete letztlich nicht im Tornetz. Kurz danach wollte es Kania (90+4) zu genau machen und verzog aus bester Mittelstürmer-Position. Den Fans in der mit 26.232 ausverkauften SchücoArena wars egal, sie feierten wenig später einen verdienten 2:0-Erfolg.

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Hagmann, Großer, Schneider, Momuluh (78. Sicker) – Russo - Corboz, Mehlem (89. Felix) – Wörl (90+2 Ocansey), Grodowski (89. Kania), Young (78. Schreck)  

1.FC Magdeburg: Reimann – Heber (73. Hercher), Hugonet, Mathisen (73. Geschwill), Dzogovic (86. Hoti) – Stalmach, Gnaka (73. Ulrich) – Ghrieb – Onaiwu (73. Ahl Holmström), M. Breunig, Atik

Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel) 

Zuschauer: 26 232 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Mehlem  - Mathisen, Dzogovic

Tore: 1:0 (52.) Corboz, 2:0 (62.) Grodowski

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