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"Es gibt gerade nichts Schöneres"

Nach dem 2:0-Heimsieg sprechen Kapitän Mael Corboz, Jonny Grodowski, Thaddäus Momuluh und Cheftrainer Mitch Kniat mit den anwesenden Medienvertretern. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Kapitän Mael Corboz: „Die erste Halbzeit war sehr anstrengend. Magdeburg ist eine spielstarke Mannschaft. Wir mussten leiden, wollten kontern, haben aber leider kein Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass die Lücken größer werden. Das erste Tor fiel nach einer Standardsituation, beim Zweiten hat Jonny ganz klar seine Qualität gezeigt. Wir haben die Räume in der zweiten Halbzeit sehr gut ausgespielt und hätten sogar noch ein paar Tore mehr machen können. Magdeburg hat viele individuell starke Spieler, aber gegen den Ball manchmal Nachlässigkeiten – das konnten wir ausnutzen.“

Thaddäus Momuluh: „In Summe war der Sieg verdient. Die erste Halbzeit war ein Hin und Her, in der zweiten Halbzeit haben wir dann dominiert – da hat nur das Tor gefehlt. Das Tor von Mael war sehr wichtig. Auch Jonny hat das überragend gemacht. Die Stimmung im Stadion war unglaublich, der Support hat uns enorm geholfen. Für mich war die Position als Rechtsverteidiger in der Viererkette etwas ungewohnt, aber ich wusste, was zu tun ist. Die Trainer haben mich gut vorbereitet.“

Jonny Grodowski: „Freitagabend, ausverkaufte SchücoArena – als kleiner Junge habe ich davon geträumt, in so einem Stadion zu spielen. Es gibt gerade nichts Schöneres. Außer vielleicht, dass meine Frau und meine Tochter leider nicht im Stadion waren, sondern zuhause. Aber ich glaube, die haben mich gut angefeuert. Wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gemacht, aber keine Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann verdient getroffen und verdient gewonnen. Ich freue mich besonders für Mael, dass er sein erstes Tor in der 2. Liga gemacht hat. Bei meinem Schuss war viel Selbstvertrauen dabei – so habe ich schon in der Kreisliga gespielt, und den Kreisligajonny kriegt man einfach nicht aus mir raus.“

Cheftrainer Mitch Kniat: „Die erste Halbzeit war für die Zuschauer ziemlich gut anzusehen. Beide Teams haben mit dem Ball immer wieder gute Lösungen gefunden. Es waren kleine Momente, die am Ende das Spiel in unsere Richtung kippen lassen. Wir haben in der Halbzeit ein paar Dinge angepasst und nachjustiert. Die Spielunterbrechung tat uns gut, die Freistoß-Variante haben wir erst kurz zuvor trainiert. Nach dem 2:0 haben wir uns im 5-3-2 sehr wohl gefühlt und wir haben es letztlich sehr gut und erwachsen heruntergespielt. Im Großen und Ganzen geht der Sieg sicherlich in Ordnung.“

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