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1:2-Niederlage gegen Münster

Im Spiel gegen SC Preußen Münster am 14. Spieltag der 2. Bundesliga entscheidet ein spätes Tor der Gäste die Partie. Am Ende steht eine 1:2-Niederlage vor 26.750 Zuschauern in der SchücoArena.

Unser Cheftrainer Mitch Kniat nahm zu Beginn zwei Wechsel vor. Für Tim Handwerker rutschte Christopher Lannert in die Startelf. Und Stefano Russo spielte das erste Mal seit Ende September von Beginn an. Dafür saß Noah Sarenren Bazee auf der Bank. 

Verhaltener Beginn bis zur fünften Minute. Dann erwischte es Mael Corboz! Torhüter Behrens räumte bei einer Abwehrreaktion unseren Kapitän recht rüde am Fünf-Meterraum um. Klarer Elfmeter! Und den schnappte sich Geburtstagskind Joel Grodowski und beschenkte sich selbst: Rechts unten in die Ecke zum 1:0 (8.). Münster aber nicht geschockt, sondern gleich im Gegenzug mit der ersten Gelegenheit. Doch ein sehenswerter Schuss aus der Drehung von Oscar Vilhelmsson landete aus 18 Metern knapp neben dem Tor. Unsere Mannschaft presste hoch, was die Gastgeber sichtlich stresste. Denn in der ersten halben Stunde kannte das Spiel nur eine Richtung. Ein zweiter Treffer wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Für Münster gabs kaum Gelegenheit zum Durchatmen.   

Aufregung dann nach 25 Minuten: Jannis Heuer schubste völlig übermotiviert Grodowski gegen die Gästebank. Zum Glück gabs zunächst keine nachhaltigen Schmerzen für unsere Nummer elf, ein Pfiff blieb allerdings auch aus. Arminia sorgte immer wieder durch Standards für gefährliche Momente. Bis dahin ohne Tor-Erfolg. 

Aus dem absoluten Nichts dann der Ausgleich für Münster! Ein Rückpass von Marius Wörl wird gefährlich für die Gäste, die in Person von Batista Meier die Situation blitzschnell erkennen und zum 1:1 vollenden (32.). Münster auf einmal in der Partie und mit mehreren Chancen, die bis dahin vollkommen harmlosen Gäste kamen zurück ins Spiel. Die größte Chance auf den zweiten Treffer hatten aber unsere Mannschaft. Wörl servierte perfekt für Corboz (37.), der den Ball volley knapp vorbeizieht. Heuer fällt auch kurz vor der Pause ein zweites Mal auf, als er wiederum Grodowski rüde foulte. Die Folge: Jonny musste in der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.

Arminia zu Beginn der zweiten Hälfte mit mehr Spielanteilen. Am gefährlichsten wurde es nach einem Freistoß von Lannert, den Momuluh am kurzen Pfosten über das Tor schoss. Momuluh Teil zwei kurz danach: Wieder tanzte Taddel (58.) durch den Strafraum, ließ drei Münsteraner stehen, doch Heuer klärte im letzten Moment zur Ecke – die bis dahin größte Chance nach der Pause. Aber auch die Preußen kamen jetzt besser ins Spiel. Einen Schuss von Bastista Meier (65.) konnte Kersken soeben noch um den Pfosten lenken und einen Kopfball von Lokotsch (68.) im letzten Moment parieren. Nach 70 Minuten Arminia dann wieder auf der anderen Seite und mit der Chance durch Sarenren Bazee, der eine Vorarbeit von Wörl nicht ganz erwischte.  

In der Schlussviertelstunde setzte unsere Cheftrainer auf zusätzliche Offensive, brachte Isi Young für Wörl. Doch nachdem das Derby sehr intensiv begonnen hatte, neutralisieren sich beide Teams über weite Strecken der zweiten Hälfte. Wenn Gefahr im Verzug war, dann war Young beteiligt. Auf der rechten Seite setze sich der US-Amerikaner durch, bediente Corboz (82.) im Rückraum, doch Jaeckel fälschte entscheidend ab. Münster in der Schlussphase immer mal wieder mit kleinen Nadelstichen, die in der allerletzten Minute und aus heiterem Himmel für den Sieg der Gäste reichten: Eine scharfe Hereingabe von Jano ter Horst bugsierte letztlich Leon Schneider völlig unglücklich ins eigene Tor. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Marc Philip Eckermann die Partie ab. 

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Felix, Großer, Schneider – Boakye (89. Handwerker), Russo, Corboz, Lannert – Wörl (76. Young), Grodowski (46. Sarenren Bazee), Momuluh

SC Preußen Münster: Behrens – Kirkeskov (46. Bolay), Jaeckel, Heuer, ter Horst – Benger (67. Preißinger) – Hendrix, Batista Meier (86. Amenyido), Bouchama – Mees (46. Sertdemir), Vilhelmsson (61. Lokotsch)

Schiedsrichter: Marc Philip Eckermann (Winnenden)

Zuschauer: 26 750 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Momuluh, Russo, Sarenren Bazee – ter Horst, Kirkeskov, Heuer, Benger, Hendrix, Bouchama

Tore: 1:0 (8., Foulelfmeter) Grodowski, 1:1 (32.) Batista Meier, 1:2 (89., Eigentor) Schneider

 

 

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