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DSC Arminia Bielefeld

Die Regenbogenfahne steht weltweit für Aufbruch, Veränderung und Frieden. Sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz. Doch zeigen gegenwärtige Tendenzen, dass Diskriminierung in der Gesellschaft weltweit verbreitet ist und viele Gesichter hat. Antidiskriminierungs-, Präventions- und Erinnerungsarbeit hat für Arminia einen hohen Stellenwert.

Bündnis gegen Rechts:
Basierend auf der Vereinssatzung des DSC Arminia Bielefeld e. V., die alle schwarz-weiß-blauen Mitglieder dazu auffordert, rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entgegenzutreten (§2), appelliert der Deutsche Sport Club an seine Vereinsmitglieder und Fans, sich für ein friedliches, tolerantes und respektvolles Miteinander für alle Menschen einzusetzen.

Diskriminierung, Anfeindungen und sogar Gewalt erleben noch heute viele Menschen, deren Lebensweise anderen ein Dorn im Auge ist. Wohin Intoleranz, Hass und Extremismus führen können, hatte uns eigentlich besonders die deutsche Geschichte gelehrt. Das war für den DSC Arminia Bielefeld ein Anlass, Flagge zu zeigen und sich dem „Bündnis gegen Rechts“ anzuschließen sowie mit vielfältigen Aktionen wie einer Fotokampagne oder Gegendemonstrationen zu unterstützen.

Bielefelder Netzwerk rassismuskritischer Arbeit:
Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Einrichtungen und Organisationen aus Bielefeld und wurde Anfang des Jahres 2011 gegründet. Ziel des Netzwerkes ist es, rassistische und menschenverachtende Einstellungen und Diskriminierungen innerhalb unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Durch gemeinsame öffentliche Aktionen soll ein deutliches Zeichen gegen jegliche Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gesetzt und eine kritische Öffentlichkeit hergestellt werden.

Die Inhalte der Reihe reichen von Fußballturnieren in Schulen über Regenbogeneckfahnen bei Heimspielen bis zu Fachveranstaltungen im Stadion. Es werden bewusst unterschiedliche Formate der Begegnung gewählt, um nicht nur für das Thema zu sensibilisieren, sondern explizit das Thema so aufzugreifen, dass eine Vielzahl von Personen mit den mannigfaltigen Angeboten erreicht wird. Der DSC Arminia Bielefeld ist Unterstützer des Netzwerks im Kontext der Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus.

Gewaltschutzkonzept:
Der DSC Arminia Bielefeld und das Fanprojekt Bielefeld e.V. sehen die Notwendigkeit im Bereich „Sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung im Stadion“ Handlungssicherheit zu schaffen und konkrete Hilfsmöglichkeiten und standardisierte Handlungsabläufe in den Spieltag zu integrieren. Daher wird beim DSC Arminia Bielefeld, in Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Bielefeld, ein Schutzkonzept an Spieltagen sowie eine Schulung für das Ordnungspersonal entwickelt. Die Schulung dient zur Sensibilisierung für das Thema und kann vereinsübergreifend auch an anderen Standorten angeboten werden, um diese zu unterstützen, eigene Konzepte zu entwickeln.

Langfristig soll das Projekt zu einer bundesweiten Verbesserung der Hilfsangebote, mehr Handlungssicherheit aller geschulten Vereine und einer grundsätzlichen Änderung, auch der Stadionbesucher*innen, im Umgang mit und der Wahrnehmung von sexualisierter Gewalt im Stadion führen. Es wirkt damit antidiskriminierend und gewaltpräventiv und soll so Fußball als Stadionerlebnis verbessern und sicherer machen.

Erinnerungskultur:
Auch im Kontext der Erinnerungskultur gedenkt Arminia Bielefeld regelmäßig mit nachhaltigen Aktionen wie Gedenkstättenfahrten mit dem Fan-Projekt Bielefeld e.V. oder der „Spurensuche Nationalsozialismus“ an verfolgte und ermordete jüdischen Vereinsmitglieder, wie den ehemaligen Vereinspräsidenten Julius Hesse, der am 6. März 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet wurde. In Beiträgen zum Clubjubiläum oder anlässlich der sogenannten Novemberpogrome wird auch an die dunklen Kapitel der Vereinsgeschichte erinnert.

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