Zu Gast im Ruhrstadion

So sieht es aktuell aus: Mit sieben Punkten aus sieben Spielen steht der VfL Bochum aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Fünf Tore hat die Mannschaft bislang erzielt. In den Heimspielen gelang den Bochumern bisher ein Treffer, der zugleich einen Punkt einbrachte. Torschütze war Philip Hofmann, der beim letzten Duell in Bochum am Nikolaustag 2025 gegen unsere Arminia per Kopf den entscheidenden Treffer erzielte.
Face to face: Die Auswärtsfahrt nach Bochum hat für unsere Arminia sportlich noch Potenzial, auch wenn die Atmosphäre an der Castroper Straße jedes Mal ihren besonderen Reiz hat. Am Sonntag um 13:30 Uhr bietet sich die nächste Gelegenheit, die Bilanz beim VfL aufzubessern. In bislang 31 Auswärtsspielen gelangen dem DSC fünf Siege, elfmal gab es eine Punkteteilung und 15-mal gingen die Bochumer als Sieger vom Platz.
Der letzte Bielefelder Auswärtssieg liegt schon etwas zurück. Am 29. Januar 2018 gewann Arminia mit 1:0. Für den entscheidenden Moment sorgte Florian Hartherz mit einem sehenswerten Freistoß.
Kommen und Gehen: Im Sommer hat sich im Bochumer Kader einiges getan. Elf Neuzugänge wechselten ins Ruhrgebiet, darunter Spieler von internationalen Vereinen wie KRC Genk, Brøndby IF, Deportivo La Coruña, Viborg FF und Heart of Midlothian. Auf der anderen Seite verließen ebenfalls elf Spieler den VfL.
Zahlen, bitte:
8 Tore: So viele Treffer fielen im bislang torreichsten Duell zwischen Arminia und Bochum. Am 13. Februar 1966 trennten sich beide Mannschaften in der Regionalliga West mit einem 4:4.
3 Standards: Achtung bei den Bochumer Ecken und Freistöße. Drei der bislang fünf Treffer fielen nach Standardsituationen.
26.000 Plätze: So viele Fans fasst das Ruhrstadion, das Wohnzimmer der Bochumer, normalerweise. 11 600 davon sind Stehplätze. Derzeit wird die Heimstätte umgebaut, so dass am Wochenende maximal 22.500 Zuschauer einen Platz finden werden.
Fun-Facts am Rande:
„Anne Castroper“: Das Ruhrstadion liegt, ähnlich wie unsere SchücoArena, mitten in der Stadt. Oder wie die VfL-Fans es liebevoll umschreiben: „Wir gehen wieder anne Castroper.“ Angelehnt an den Standort der Arena an der Castroper Straße.
Eine lange Geschichte: Bereits 1911 wurde an diesem Standort ein Sportplatz eingeweiht. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand daraus ein Stadion, das 1921 eröffnet wurde und damals rund 30.000 Zuschauern Platz bot.
Bundesligapremiere: Am 14. August 1971 bestritt der VfL sein erstes Bundesligaspiel im Ruhrstadion. Gegen Eintracht Braunschweig gelang ein 1:0-Erfolg.
Ein Rekord für die Ewigkeit? Bochums ehemaliger Torwart Rein van Duijnhoven hält einen unglaublichen Bundesliga-Rekord: Er blieb in der Saison 2003/04 in Heimspielen sagenhafte 911 Minuten ohne Gegentreffer. Zwischen dem 8. und dem 24. Spieltag kassierte der VfL in keinem Heimspiel ein Gegentor! Darunter war auch ein 1:0 gegen Bayern München. Am 26. Spieltag gab es dann beim 1:2 gegen Schalke 04 nach 77 Minuten wieder den ersten Ball, den van Duijnhoven aus dem Netz holen musste.

