„Wir müssen Torchancen erzwingen"

Über 2.700 Arminen treten die Reise ins Ruhrgebiet an, damit ist das Gästekontingent voll ausgeschöpft. Vor dem Duell spricht Cheftrainer Oliver Kirch über…
das Personal: „Die Jungs, die auf Länderspielreise waren, sind fit zurückgekommen und haben gute, emotionale Eindrücke mitgebracht. In dieser Woche haben alle drei wieder voll mittrainiert. Auch David Min und Jonny Grodowski haben heute normal trainiert und wären für Sonntag einsatzfähig.“
den Gegner: „Bochum ist in diesem Jahr spielerisch besonders auffällig. Sie haben eine hohe Ballbesitzquote, spielen wenige Fehlpässe, zeigen gute Bewegungen in der Viererkette und mit den Sechsern. Philipp Hofmann ist natürlich ein Zielspieler, den wir verteidigen müssen. Er bringt viel Wucht, Kopfballstärke und Abschlussqualität mit. Aber es wäre zu einfach, wenn wir uns nur auf einen Spieler konzentrieren müssten. Unser Plan ist es, gar nicht erst so viele Flanken zuzulassen und die Situationen möglichst früh zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir uns auf die Eins-gegen-eins-Qualitäten auf den Flügeln einstellen und entsprechend absichern.“
Unsere Herangehensweise: „Es geht darum, durch mehr Konzentration und Konstanz in der Defensive weniger Tore zuzulassen, mehr Situationen abzusichern und Ballverluste zu reduzieren. Gleichzeitig müssen wir unsere Torchancen nutzen. Torschüsse sind deshalb aktuell auch ein großes Thema im Training. Wir würden uns einfach wünschen, dass bei dem einen oder anderen der Knoten platzt. Dafür müssen wir auch mal aus weniger aussichtsreichen Positionen abschließen, so wie Felix Hagmann gegen Heidenheim. Er hat sich ein Herz gefasst und geschossen, der Ball wurde abgefälscht und ist reingegangen. Solche Situationen müssen wir noch häufiger erzwingen.
Wir führen viele Einzelgespräche und versuchen, den Spielern Sicherheit zu geben. Auch nach einer vergebenen Chance braucht man beim nächsten Abschluss das Selbstvertrauen, den Ball wieder reinzumachen. Durch Wiederholungen im Training wollen wir dieses Vertrauen stärken und dafür sorgen, dass die Jungs auch nach Rückschlägen weiter Tore erzielen. Normalerweise spiegelt sich das dann auch auf dem Platz wider. Hoffentlich gelingt es am Wochenende dem einen oder anderen, sich dafür zu belohnen.“

