„Wir müssen dieses Feuer in uns haben!“

Das Spiel gegen SV Werder Bremen wirft seine Schatten voraus. Früh waren die Eintrittskarten für die SchücoArena vergriffen. In der Pressekonferenz vor der Partie haben Mitch Kniat und Mael Corboz Rede und Antwort vor den Medienvertreten gestanden. Das sind ihre zusammengefassten Aussagen:
Cheftrainer Mitch Kniat über…
… die Vorbereitung auf die Partie: „Nach der Rückreise aus München war das Spiel schnell abgehakt und der Fokus lag direkt voll auf Dienstag. Es wird eine interessante und schwierige Aufgabe und trotzdem bin ich mir sicher, dass wir gut vorbereitet sind und ein gutes Ergebnis erzielen können.“
… den Gegner SV Werder Bremen: „Sie sind der klare Favorit und das bleiben sie auch. Wir nehmen unsere Rolle an und sie stört uns nicht. Wir wissen, dass bei uns wieder alles passen muss und beim Gegner im besten Fall nicht. Wir werden voll auf Spannung sein, werden im Spiel voll da sein und jeden Zweikampf suchen. Wir müssen Bremen die Freude am Fußball nehmen und genauso muss bei uns dieselbe Freude sein, die wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben.“
… das Personal: „Isi Young ist noch immer angeschlagen, er wird wohl auch sicher für das Spiel ausfallen. Alle anderen sind soweit fit und könnten theoretisch in den Kader rutschen.“
Kapitän Mael Corboz über…
… die Vorfreude auf das Spiel: „Es ist ganz klar ein Höhepunkt in unserer Karriere. Wir haben diese Saison gefühlt schon drei davon gehabt, jede Partie war davon besonders. Man merkt es auch im Training, die Jungs sind heiß und sie sind bereit. Wir freuen uns auf morgen und vor allem auf ein Heimspiel in der SchücoArena.“
… die Rolle im Pokal: „Es sind Highlight-Spiele, man träumt von solchen Partien. Vor sechs Jahren war ich noch in der Regionalliga, morgen spielen ich mit meiner Mannschaft gegen SV Werder Bremen. Das ist für mich persönlich etwas ganz besonders, aber ich bin sicher nicht der Einzige, der das so fühlt. Es ist einfach ein anderes Gefühl dann gegen diese Gegner anzutreten. Wir müssen dieses Feuer in uns haben, weiterzukommen. Natürlich dürfen wir das genießen, aber wir wissen auch, worum es geht.“
… die sportliche Entwicklung der jüngeren Vergangenheit: „Die Ergebnisse im Januar waren nicht gut, aber wir arbeiten genauso weiter wie vor zwei Wochen und glauben immer an uns. Die letzten Spiele haben für uns gepasst. Die Stimmung ist mit den Siegen natürlich besser, aber wie wir arbeiten, hängt nicht immer von den Ergebnissen ab. Das gilt im Januar sowie auch heute.“

