„Wir haben die Chance einen weiteren Schritt zu machen!"

Bei uns im Wohnzimmer wird es wieder richtig voll, die Partie ist ausverkauft. Vor dem Duell spricht Cheftrainer Oliver Kirch über…
die aktuelle Lage: „Der Auswärtssieg hat uns allen gutgetan. Es war schön, den Erfolg nach dem Spiel gemeinsam mit den Fans zu feiern. Mit so einem Erlebnis fällt der Start in die neue Woche natürlich leichter. Das Schöne und gleichzeitig Schwierige am Fußball ist aber, dass man kaum Zeit hat, sich über Erfolge zu freuen oder Niederlagen lange zu verarbeiten. Es geht direkt weiter. Mit Osnabrück wartet die nächste Aufgabe auf uns, bei der wir die Chance haben, den nächsten Schritt zu machen. Darauf liegt jetzt unser voller Fokus.“
das Personal: „Taddel Momuluh ist wieder fit, hat heute vollständig mittrainiert und ist für Sonntag einsatzbereit. Am Mittwoch haben noch einige Spieler gefehlt, heute waren wieder 23 Feldspieler auf dem Trainingsplatz. Das ist positiv. Aktuell kann ich deshalb keine definitiven Ausfälle vermelden.“
den Gegner: „Osnabrück ist statistisch gesehen die zweitkonterstärkste Mannschaft der Liga. Sie haben viele Ballgewinne, schalten sehr gut um und bringen viel Geschwindigkeit in der Spitze mit. Da kommt ein ganz anderer Fußball auf uns zu. Gerade auswärts könnten sie vielleicht auch etwas abwartender agieren und uns mehr den Ball überlassen. Dann lauern ihre Stürmer auf unsere Ballverluste. Wir müssen Lösungen finden, um die gegnerischen Reihen auseinanderzuziehen und uns Torchancen zu erspielen, ohne bei Ballverlusten anfällig für Konter zu sein. In den Umschaltmomenten dürfen wir kein Chaos entstehen lassen, müssen die tiefen Laufwege kontrollieren und gut gegenpressen. Das wird die große Herausforderung gegen Osnabrück.“
Unsere Herangehensweise und die Formation: „Der Plan gegen Bochum ist gut aufgegangen. Auch in einem Heimspiel ist es wichtig, defensiv stabil zu stehen. Das haben wir bereits in verschiedenen Formationen gezeigt und auch mit einer Viererkette zu Null gespielt. Insgesamt lassen wir relativ wenig zu. Das letzte Gegentor aus dem Spiel haben wir gegen Nürnberg bekommen, die anderen Gegentreffer sind nach Standards oder einem eigenen Ballverlust gefallen. Osnabrück ist ein anderer Gegner mit einer anderen Spielweise und anderen Stärken. Darauf müssen wir uns einstellen und gleichzeitig unsere eigenen offensiven Impulse setzen.“

