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Willkommen, Heidenheim!

Am Sonntag wartet in der SchücoArena das Duell mit dem 1. FC Heidenheim. Die Heidenheimer kommen mit einem 1:0-Erfolg gegen Holstein Kiel im Gepäck nach Bielefeld und stehen aktuell auf Platz drei. Vor der Partie werfen wir einen Blick auf unseren Gegner.

So sieht es aktuell aus: Nach dem FC St. Pauli ist mit dem 1. FC Heidenheim am Sonntag der zweite Erstliga-Absteiger in dieser Saison zu Gast in der SchücoArena. Die Heidenheimer kommen mit einem 1:0-Erfolg gegen die Kieler nach Bielefeld und stehen aktuell auf Platz drei. Zwölf eigene Treffer stehen bislang zehn Gegentoren gegenüber.

Eine wichtige Rolle im Team des FCH übernimmt dabei Kapitän und Abwehrchef Patrick Mainka. Der 31-Jährige ist gebürtiger Gütersloher und durchlief bis 2012 die Jugendmannschaften unserer Arminia. Über die zweiten Mannschaften von Werder Bremen und Borussia Dortmund führte ihn sein Weg 2018 nach Heidenheim. Dort schätzt er nach eigener Aussage besonders die Lage des Vereins und die personelle Kontinuität. Für diese sorgen unter anderem Trainer Frank Schmidt und Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. Schmidt steht seit dem 17. September 2007 an der Seitenlinie der Heidenheimer, Sanwald ist bereits seit 1995 im Verein tätig.

Face to face: Ein Blick auf die bisherigen Duelle verspricht am Sonntag eine enge Angelegenheit. Denn von den bisherigen zwölf Zweitliga-Duellen endeten sieben mit einer Punkteteilung. Außerdem gewannen dreimal die Heidenheimer, zweimal unsere Arminia. Den letzten Erfolg gabs am 28. Juni 2020. Beim 3:0 trafen in unserer Aufstiegssaison Fabian Klos, Andreas Voglsammer und Jonathan Clauss. 

Kommen und Gehen: Für die neue Saison hat sich der 1. FC Heidenheim unter anderem mit zwei Spielern aus Hoffenheim verstärkt. Paul Hennrich unterschrieb einen Vertrag bis 2030, Alessandro Vogt kam zunächst auf Leihbasis bis zum Saisonende. Mit Qualid Mhamdi wechselte zudem ein Spieler vom SC Verl nach Heidenheim. Der Königstransfer für rund 2,75 Millionen Euro ist Michael Heule, der aus dem Schweizer FC Thun kam.

Zahlen, bitte:

6.944 Tage steht Frank Schmidt inzwischen als Trainer des 1. FC Heidenheim an der Seitenlinie. Seit dem 17. September 2007 ist der heute 52-Jährige im Amt und hat in dieser Zeit 682 Spiele betreut. 289 davon endeten mit einem Heidenheimer Sieg.

12 Tore hat der FCH in dieser Saison bereits erzielt, also durchschnittlich zwei Treffer pro Partie. Dazu kommen 13 Großchancen, die bislang ungenutzt blieben. Ligaweit liegt Heidenheim damit auf Platz zwei und strahlt eine große Torgefahr aus.

Achtung bei den Heidenheimer Standards! Von den bisherigen zwölf Saisontreffern sind sieben nach einer Standardsituation gefallen.

Fun-Facts am Rande:

Unkaputtbar: Unter diesem Titel hat Frank Schmidt seine Biografie veröffentlicht. In „Unkaputtbar: Mein Leben, mein Fußball, mein Verein“ blickt der langjährige Heidenheim-Trainer auf seinen persönlichen und sportlichen Weg zurück, der ihn 2007 erstmals auf die Trainerbank des FCH führte.

Die Voith-Arena liegt auf dem Schlossberg auf rund 555 Metern Höhe und ist damit das höchstgelegene Stadion eines deutschen Profivereins.

Walking Football: Auch beim Walking Football ist der 1. FC Heidenheim aktiv. Vereinfachte Regeln und Fairness stehen in einer eigens dafür gegründeten Abteilung der Heidenheimer dabei im Vordergrund.

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