Waldforscher unterwegs

Bei schönstem Frühlingswetter durchstreiften die jungen DSC-Fans das Naturreservat in der Senne und gingen auf Entdeckungstour. Dabei lernten sie viel über die Natur und ihre pflanzlichen und tierischen Bewohner. Den Lebenslauf eines Baumes, vollzogen die miniArminis mit einem Setzling, den Naturpädagogin Cordula Großekathöfer eigens mitgebracht hatte. So sieht also ein Babybaum aus und es dauert viele, viele Jahre bis er zu einem großen Baum heranwächst. Dann spendet er Menschen, Tieren und anderen Pflanzen Schatten und wird zur Behausung vieler Tiere und Insekten.
Aber auch das morsche Holz eines toten Baumes bietet Lebensraum für Insekten und Kleintiere. So auch die Laubschicht im Wald. In der obersten Schicht sind die Blätter noch in einem Stück, in den Schichten darunter werden diese jedoch immer kleiner, entdeckten die miniArminis. Insekten und Würmer fressen die Blätter und so zersetzten sie sich langsam und werden zu Erde. Vögel und Nagetiere fressen wiederum die Krabbeltiere und dienen selbst als Nahrung für noch größere Tiere. So ist alles miteinander verbunden, lernten die Kinder.
Zudem bekamen die miniArminis Aufgaben: Sammelt Käfer in einer Plastikschale und sucht drei unterschiedliche Blätter. Und dann hieß es mit allen Sinnen erleben: Wie fühlen sich die verschiedenen Blätter an? Weich oder eher stachelig? Mit ausgeprägten Adern oder glatt? Zu welchem Baum gehören sie? Und auch die Rinde der verschiedenen Bäume fühlt sich ganz unterschiedlich anders an – glatt oder riffelig? Die Kinder erforschten den Wald ausführlich und hatten viel zu erzählen, als ihre Eltern sie am Abend abholten.

























