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„Es war ein sehr intensives Spiel!“

Nach dem 2:2-Unentschieden im Flutlichspiel in der SchücoArena äußern sich die beiden Torschützen Jannik Rochelt und Jonny Grodowski sowie Marvin Mehlem und Cheftrainer Oliver Kirch von den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Marvin Mehlem: „Wir haben es heute gegen eine gute Mannschaft, einen Bundesligaabsteiger, größtenteils gut gemacht. Trotzdem wäre heute auch ein Sieg drin gewesen. Wir haben nicht viele Chancen zugelassen und sind nach der Halbzeit gut rausgekommen. Bisher bekommen wir leider zu viele Gegentore, obwohl wir nicht so viele klare Torchancen zulassen. Nach den Führungen haben wir uns zu stark zurückgezogen und sind schnell zu tief in unserem Block gestanden. Da hätten wir aktiver bleiben und mehr Druck auf den Gegner ausüben müssen. Es ist nicht einfach, gegen eine gute Mannschaft wie St. Pauli zweimal in Führung zu gehen, das haben wir heute geschafft. Mit den Fans im Rücken war die Stimmung wie immer top. Wir sind zuhause eine Heimmacht und tun uns momentan deutlich leichter als auswärts. Daran wollen wir nächste Woche in Darmstadt anknüpfen.“

Jonny Grodowski: „Es war heute ein ausgeglichenes Spiel mit eher wenigen Torchancen. Wir haben dann ein, zwei Mal einfach nicht gut genug verteidigt. Man hat gesehen, dass St. Pauli vor allem mit dem Ball eine hohe Qualität hat. Klar, wenn man zweimal führt, will man auch gewinnen, aber insgesamt war es heute ein gerechtes Unentschieden und wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Nach meinem Tor war es natürlich ein schönes Gefühl, vor der Kurve zu stehen. Danach waren wir aber etwas zu passiv und bekommen genau in dieser Phase das 2:2, das war bitter. Heimspiele sind hier immer etwas Besonderes. Trotzdem geben wir auch auswärts Gas und es wird Zeit, dort wieder Punkte zu holen. Das wollen wir direkt nächste Woche umsetzen. Wir sind immer eine Einheit, bei uns gibt es nie Unruhe. Wir vertrauen uns zu einhundert Prozent und haben eine super Truppe zusammen. Wir werden auf jeden Fall weiter dranbleiben.“

Jannik Rochelt: „Das Tor gleich zu Beginn war ein super Start. Der lange Assist von Jonas, Jonny blockt den Gegner und ich komme vor ihm rein und mache das Tor. Es ist immer ein schönes Gefühl, vor der Heimkulisse so früh zu treffen. Danach kam direkt der Ausgleich, das war natürlich unglücklich. Den Schwung der Führung müssen wir dann besser mitnehmen und mehr Gas geben. Nach den Führungen haben wir es nicht geschafft, den Druck weiter auszuüben, wurden im Pressing etwas passiver und haben Pauli wieder rankommen lassen. Nach dem Ausgleich hatte St. Pauli in der zweiten Hälfte eine Druckphase, wir standen aber trotzdem gut und haben nicht viele Torchancen zugelassen. Das ist in so einer Phase auch wichtig. Am Ende war es ein verdientes Unentschieden. Die Liga ist brutal eng, da kommt es auf Kleinigkeiten an und wir müssen immer wachsam sein. Wir wissen, worauf wir achten müssen, was gut läuft und was wir besser machen können. Nach einer Führung müssen wir aktiver und mutiger sein, weil wir das Momentum auf unserer Seite halten wollen.“

Cheftrainer Oliver Kirch: „Wir hatten jeweils nach dem Beginn der Halbzeiten eine gute Phase, haben uns aber nach unseren Toren das Spiel zu leicht aus der Hand nehmen lassen. Es gab einige Phasen, in denen wir zu passiv geworden sind. Das sind die Momente, in denen ich mir wünsche, dass wir stabil bleiben und weiter hoch pressen. Das war etwas zu defensiv. Wir haben uns nach den Toren immer wieder zurückgekämpft und reingeschmissen, es war ein sehr intensives Spiel mit einer unfassbaren guten Stimmung. Grundsätzlich war ich sehr zufrieden, gerade mit der Energie der Jungs. Wir haben gezeigt, dass wir das Spiel gegen Nürnberg weggesteckt haben. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ 

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