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„Den Punkt haben wir uns in der zweiten Halbzeit erkämpft"

Nach dem 2:2-Unentschieden äußern sich Joel Grodowski, Leon Jensen, Felix Hagmann sowie unser Cheftrainer Oliver Kirch und Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Jonny Grodowski: „In der ersten Halbzeit war es bis zum 1:0 relativ ausgeglichen, danach haben wir aber zu viele Chancen zugelassen. Heidenheim hätte zur Pause auch höher führen können. Wir haben zu viele Fehler gemacht und hinten nicht gut abgesichert. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und in der zweiten Hälfte ein anderes Gesicht gezeigt. Den Punkt nehmen wir mit, den haben wir uns in der zweiten Halbzeit erkämpft und auch verdient. Wir wissen aber, woran wir weiterarbeiten müssen. Man hat heute auch die Qualität von Heidenheim gesehen. Sie sind Bundesligaabsteiger und haben kaum Spieler abgegeben. Für uns ist jetzt wichtig, auch auswärts zu punkten. Das wollen wir nach der Länderspielpause in Angriff nehmen.“

Leon Jensen: „Die erste Halbzeit muss man nicht dramatischer sehen, als sie war. Wir spielen gegen Heidenheim, einen Bundesligaabsteiger. Sie gehören zu den offensivstärksten Mannschaften der Liga, da kann man auch mal zurückliegen. Sie waren zur Pause verdient in Führung. Die erste Halbzeit war nicht gut, dafür haben wir in der zweiten Hälfte umso besser gespielt. Das war ein klarer und wichtiger Punktgewinn für uns. Ich bin auch mit meiner eigenen Leistung zufrieden. Nach längerer Zeit habe ich wieder eine komplette Halbzeit gespielt. Wir müssen unsere bisherige Saisonleistung realistisch einschätzen. Als Mannschaft, die nach dem Aufstieg jetzt im zweiten Jahr in der 2. Liga spielt, müssen wir bis zum Schluss kämpfen und mit Demut an die Sache herangehen. Positiv ist auch, dass wir jetzt zum zweiten Mal in Folge gegen einen Bundesligaabsteiger gepunktet haben, vor zwei Wochen schon gegen St. Pauli. Wir sind dran und werden weiter alles geben.“

Felix Hagmann: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann aber etwas den Faden verloren. In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir mutiger sein müssen. Mit der Umstellung auf eine Fünferkette wollten wir im Mann-gegen-Mann mehr Zugriff bekommen. Das ist gut aufgegangen. Wir haben uns wieder herausgekämpft, eigene Chancen herausgespielt und nicht mehr so viel zugelassen. Über mein Tor freue ich mich natürlich. Wenn man es nicht probiert, kann der Ball auch nicht reingehen. Der Schuss hatte genug Power, dann kam noch das nötige Glück dazu und er ist reingegangen. Am Ende ist es deshalb auch verdient, dass wir den Ausgleich gemacht haben. Unser Einsatz, der Teamgeist und der Zusammenhalt machen uns stark. Wenn wir jetzt noch die Ballverluste abstellen und in der Restverteidigung sauberer verteidigen, können wir auch in Bochum erfolgreich sein.“

Cheftrainer Oliver Kirch: „Nach einer guten Anfangsphase haben wir uns von der Qualität des Gegners beeindrucken lassen. Wir haben dann zwei, drei Umschaltsituationen zugelassen, die dann sehr gefährlich geworden sind. Das wollten wir eigentlich verhindern. Durch die Torchancen, die zum Glückvergeben wurden, haben wir uns den Mut nehmen lassen. Das sollte uns eigentlich nicht passieren, aber man muss auch anerkennen, dass sie es gut gemacht haben. Heidenheim hat uns aber im ersten Durchgang leben lassen. Wir haben zur Halbzeit taktisch und personell umgestellt, das hat auch gut funktioniert. Wir haben das Spiel dann nicht dominiert, hatten auch nicht allzu viele Torchancen. Aber es hat sich so entwickelt, dass wir uns den Punkt erkämpft haben. Heute ist es ein glücklicher Punkt, den wir uns durch die zweite Halbzeit verdient haben.“ 

Sport-Geschäftsführer Michael: „Wir hatten heute etwas Glück, das hatten wir vergangene Woche gegen Darmstadt nicht. Ein paar Punkte wären zu diesem Zeitpunkt schön gewesen, aber wir nehmen das heute mit und schauen, dass wir die Pause nutzen, um weitere Punkte zu holen. Wir hatten auch auswärts Spiele, in denen die Spielleistung nicht zu den Ergebnissen passte. Wir haben es gegen Heidenheim gut gemacht, sie haben uns am Leben gelassen und wir haben es mit der Leistung in der zweiten Halbzeit verdient, weil die Mannschaft nicht aufgegeben hat.“ 

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