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"Wir haben nicht verdient, hier zu verlieren"

Nach der 1:2-Niederlage beim SV Darmstadt 98 äußern sich Kapitän Maximilian Bauer, Torschütze Marius Wörl, Cheftrainer Oliver Kirch sowie Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel von den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für euch zusammengefasst.

Maximilian Bauer: “Wir hatten unzählige Chancen und waren meiner Meinung nach klar die bessere Mannschaft. Aber Fußball ist nun mal Ergebnissport, und am Ende stehen wir mit null Punkten da. Das ist extrem bitter. Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet, hatten danach aber die ganze Zeit das Spiel unter Kontrolle und es war für mich eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir in Führung gehen, weil wir schon gut gedrückt haben. Dass wir dann kurz vor Schluss noch das 2:1 kassieren, ist natürlich besonders bitter. Trotzdem sieht man bei uns eine klare Entwicklung. Wenn wir weiter so auftreten und an den richtigen Dingen arbeiten, bin ich überzeugt, dass wir uns dafür auch nach und nach mit Ergebnissen belohnen werden.”

Marius Wörl: “Wir kommen durch einen individuellen Ballverlust ganz schlecht ins Spiel. Das darf nicht passieren, da müssen wir den Ball einfach klären und hinten rausschlagen. Gleichzeitig muss man aber auch die neue Regel bei Verletzungsunterbrechungen hinterfragen. Unser Spieler bekommt gleich in der ersten Minute einen heftigen Schlag gegen den Kopf und muss anschließend eine Minute außerhalb des Spielfelds bleiben. Dadurch spielen wir in Unterzahl und kassieren kurz darauf das Gegentor. Auch bei der Frage, ob in dieser Situation eine persönliche Strafe angebracht gewesen wäre, hätte ich mir eine andere Entscheidung gewünscht. Insgesamt machen wir über 90 Minuten ein gutes Spiel. Dass wir hier heute keine Punkte holen, ist sehr deprimierend. Dass dann ein Handelfmeter das Spiel entscheidet, ist für mich schwer nachvollziehbar. Wenn du beim Hochspringen runtergedrückt wirst, ist es völlig normal, dass die Arme mitgehen. Wir müssen aus dem Spiel mitnehmen, mit mehr Spielern in die Box zu kommen und das Ding einfach über die Linie zu drücken.”

Oliver Kirch: „Die Reaktion der Fans nach dem Spiel war ein sehr gutes Zeichen. Sie waren sehr viele Kilometer angereist und fahren ohne Punkte zurück, aber die Reaktion war anerkennend, weil wir alles reingeschmissen haben und es nicht verdient war, hier zu verlieren. Wir arbeiten weiter daran, dass wir die Fans mit Punkten nach Hause schicken können. Die Leistung dafür stimmt mich auf jeden Fall hoffnungsvoll.“

Michael Mutzel: “Wir hatten über weite Strecken die Kontrolle und waren klar die bessere Mannschaft. Uns hat heute einfach die letzte Durchschlagskraft gefehlt. Vor allem der Handelfmeter ist für mich sehr hart. Wenn ein 1,90 Meter großer Spieler auf deinem Rücken liegt, ist es eine natürliche Bewegung, dass die Arme mitgehen. Ich sehe die Situation anders als der Schiedsrichter. Umso bitterer, dass wir dadurch das 2:1 bekommen. Die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht, die Leistung hat gestimmt, nur das Ergebnis nicht. Gerade weil wir die bessere Mannschaft waren, tut die Niederlage weh. Trotzdem schauen wir jetzt nach vorne, wollen es zu Hause besser machen und die nächsten drei Punkte holen.”

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