Rot heißt stehen, grün heißt gehen

Vor 53 Jahren erblickten sie das Licht der Welt: Die Mainzelmännchen. Seit jeher prägen die sechs Figuren Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen die Fernsehlandschaft. So sehr, dass die Stadt Mainz – Heimatort und Namensgeber der Figuren – sie im Jahr 2017 auf besondere Art und Weise würdigen wollte. Damit auch wirklich jeder mitbekommt, wie viel der Stadt die kleinen Kerlchen bedeuten, wurde ein stellvertretendes Mainzelmännchen an einem Ort platziert, der fast unumgänglich scheint: Der innerstädtische Straßenverkehr.
Unumgänglich ist auch ein Blick auf die Tabelle vor dem zehnten Spieltag. In der SchücoArena trifft am Wochenende der Sechzehnt- auf den Siebtzehntplatzierten – das hört sich nach einem Duell auf Augenhöhe an. Nach einem holprigen Start in die Bundesliga-Saison hat sich die Elf von Trainer Jan-Moritz Lichte mittlerweile ein wenig gefangen: Auf sechs Niederlagen am Stück folgte in den vergangenen drei Spielen ein Unentschieden gegen den FC Schalke 04 sowie ein Sieg gegen den SC Freiburg, bevor sich die „Nullfünfer“ kürzlich die Punkte mit der TSG 1899 Hoffenheim teilen mussten.
In hohem Maße mitverantwortlich für die jüngsten Erfolge der Mainzer ist Stürmer Jean-Philippe Mateta. Die Nummer 9 des FSV schoss sieben der bislang elf Tore für seinen Verein und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auf den Franzosen wird am nächsten Spieltag also besonders zu achten sein.
Besonders beachtet werden sollten auch gewisse Ampeln im Mainzer Zentrum. Seit drei Jahren zeigt der schlaue Det an der meistfrequentierten Straße der Stadt den Passanten, wann zu gehen und wann zu stehen ist. Anlässlich des 50. Jubiläums der Mainzelmännchen wurde der seit 2013 existierende Plan vier Jahre später schließlich in die Tat umgesetzt. Ob der Plan der Arminen, am Samstag wieder Zählbares einzufahren, aufgeht, erfahren wir, wenn der Ball am 05.12 um HALBVIER in der SchücoArena rollt.
Vor #DSCM05war Andreas Voglsammer zu Gast bei ArminiaClubTV:

