Remiskönige und Lieblingsgegner

Am Freitag um 18:30 Uhr begegnen sich beide Mannschaften am Ronhof in Fürth im Duell 18. gegen 17. In der vergangenen Spielzeit fanden diese Duelle noch eine Liga höher in der Bundesliga statt, beide Begegnungen endeten Unentschieden (1:1 & 2:2). In den Duellen der beiden Traditionsvereine blieb der DSC zuletzt fünfmal ungeschlagen, darunter waren vier Punkteteilungen.
Passend dazu ist Greuther Fürth auch aktuell der Remiskönig der zweiten Liga. Siebenmal teilte sich die Mannschaft schon die Punkte mit ihrem Gegner - fünfmal davon bei Heimspielen. Als einzige Mannschaft der 2. Bundesliga konnte Fürth erst ein Spiel gewinnen (alle anderen mindestens drei).
Am Freitag wird an der Seitenlinie des dreimaligen deutschen Meisters ein neuer Trainer stehen, nachdem am letzten Spieltag noch Interimscoach Rainer Widmayer die Mannschaft coachte. Mit Alexander Zorniger steht ein neuer Trainer bereit, der schon RB Leipzig und den VfB Stuttgart trainierte. Zuletzt war Zorniger auf Zypern bei Apollon Limassol angestellt und gewann mit dem Team die Meisterschaft, davor holte er mit Bröndy IF den dänischen Pokal. Durchschnittlich holt er 1,45 Punkte pro Spiel als Zweitligatrainer.
Im 27. Aufeinandertreffen der beiden Vereine gilt es für den DSC auf Branimir Hrgota, den Topstürmer der Fürther, aufzupassen. Hrgota war an acht der 18 Tore seiner Mannschaft direkt beteiligt (6 Tore und 2 Assists). Im Duell der gestandenen Stürmer steht Fabian Klos dem DSC wieder zur Verfügung. Klos trifft am Freitag auf seinen Lieblingsgegner: Neun Treffer gelangen dem 34-jährigen schon gegen das Kleeblatt, bei den letzten vier Gastspielen am Ronhof traf Klos immer. Sturmpartner Janni Serra konnte nach seiner Einwechslung letzte Woche mit einem Doppelpack gegen St. Pauli glänzte. Er ist damit erst der vierte Zweitligaspieler in der Historie des DSC, dem als Joker noch ein Doppelpack gelang.
Auf der anderen Seite des Spielfelds gelang es Torwart Martin Fraisl erstmalig in der Saison eine weiße Weste zu wahren. Die Franken sind in der 2. Bundesliga die einzige Mannschaft, die noch nicht zu null gespielt hat. Dass am Freitag eine der beiden Mannschaften eine weiße Weste hinzufügen kann, ist zumindest historisch eher unwahrscheinlich: In zehn der letzten elf Duelle zwischen Bielefeld und Fürth trafen beide Mannschaften.
Auch hohe Führungen geben in diesem Duell keine finale Gewissheit: Das letzte Mal, dass Fürth nach einem 0:2-Rückstand noch gewinnen konnte, war im Oktober 2018 - gegen Arminia Bielefeld. Und das letzte Mal, dass die Ostwestfalen nach einem 0:2-Rückstand noch punkten konnten, war im August 2019; Gegner damals - ihr ahnt es bereits - das Kleeblatt.
Gemeinsam mit unserem Exklusivpartner XTiP präsentieren wir euch die Quote des Tages. In zehn der letzten elf Duelle konnten beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen. In den letzten neun Aufeinandertreffen blieb der DSC dabei ohne Niederlage. Beide Mannschaften treffen und Arminia gewinnt? Für diesen Tipp gibt es bei unserem Partner eine 5,95er Quote.


