Nach allen Regeln der Kunst

Im Jahr 1994 öffnete das Kunstmuseum Wolfsburg seine Tore. Seitdem können sich die Besucher an zeitgenössischen Werken aller Art erfreuen. Das Gebäude befindet sich am südlichen Ende der Fußgängerzone, ein schneller Abstecher zu Kunst und Kultur stellt also kein Problem dar. Zum heutigen Zeitpunkt verfügt das Museum über rund 600 Werke, dabei werden vor allem aufstrebende Künstler in den Fokus gerückt. Thematisch orientiert sich die Auswahl an vier verschiedenen Aspekten, die sich auch in der noch jungen Stadt Wolfsburg widerspiegeln: Urbanität, Internationalität, Modernität und Qualität.
Letztere findet sich derzeit auch in der ortsansässigen Fußballmannschaft wieder: Der VfL ist gut drauf und musste sich in diesem Jahr bisher nur einmal geschlagen geben (gegen Borussia Dortmund, 0:2). In den jüngsten fünf Bundesliga-Partien ließ die Elf von Cheftrainer Oliver Glasner nur zwei Punkte liegen (gegen Borussia Mönchengladbach, 0:0) – holte also 13 von möglichen 15 Punkten. Mit insgesamt 39 Zählern stehen die „Wölfe“ aktuell – punktgleich mit Eintracht Frankfurt – auf Platz vier in der Tabelle. Neben den “Adlern” sind die Niedersachsen gleichzeitig die einzige Mannschaft innerhalb der Top7, welche nicht mehr Teil eines internationalen Wettbewerbs sind.
Beim Spiel des DSC gegen den VfL treffen übrigens die beiden besten Torhüter der Liga aufeinander, wenn man die abgewehrten Torschüsse als Referenzwert liegt. Koen Casteels, niederländischer Keeper des VfL, konnte 74% aller Torschüsse abwehren und liegt damit auf Platz eins vor Stefan Ortega Moreno, der starke 71% der Torschüsse abwehren konnte, Rang zwei für “Tego”!
Wo wir schon bei der Defensive sind: die, der Wolfsburger leistete zuletzt ganze Arbeit: Seit fünf Spielen kassierte der VfL in der Bundesliga kein Gegentor (2:0 gegen Mainz, 1:0 gegen Leverkusen, 3:0 gegen Freiburg, 2:0 gegen Augsburg, 0:0 gegen Mönchengladbach). Eine beeindruckende Serie!
Beeindruckend ist derweil nicht nur, was sich im Inneren des Kunstmuseums Wolfsburg befindet, denn auch seine Außenfassade ist imposant und auffällig. Das Erkennungsmerkmal: Ein gläsernes Dach, welches den Grundriss des Gebäudes weit überragt. Das Museum bietet viel Platz – aus diesem Grund sind hier auch sehr große Installationen und Kunstwerke zu finden.
Ein großes Kunststück ist den Arminen hingegen auch am vergangenen Montag gegen den Rekordmeister aus München gelungen – das 3:3 tut definitiv gut. Inwiefern diese Leistung zuhause gegen die Wolfsburger (19.02., 20:30 Uhr) bestätigt werden kann, soll sich schon bald zeigen. Der Platz ist enteist und vom ostwestfälischen Schnee befreit – die Bühne ist also frei für einen weiteren, künstlerisch wertvollen Auftritt des DSC!
Auf ArminiaClubTV haben wir vor der Partie gegen die “Wölfe” mit Michel Vlap gesprochen!

