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Löwen zu Gast in der SchücoArena

Am Samstag ist der TSV 1860 München zu Gast in unserem Wohnzimmer. Beim letzten Aufeinandertreffen blieben die Punkte in Bielefeld. Aber das Spiel war enger als der 2:0-Sieg es vermuten ließ. Wir blicken auf unseren Gegner aus der Bayerischen Landeshauptstadt.

Die Mannschaft von Cheftrainer Argirios Giannikis ist sicher nicht so in die Spielzeit gestartet, wie sich die Verantwortlichen rund um die Löwen es erwartet haben. Mit bisher drei Punkten und vier Niederlagen aus fünf Partien belegen die Münchener derzeit den 19. Tabellenplatz. Dabei spricht auch das Torverhältnis von 6:11 eine – auf dem Papier – klare Sprache und zeigt, woran es derzeit hapert. Denn mit elf Gegentreffen hat in der Liga noch keine Mannschaft mehr bekommen. Doch das alleine ist für unseren Cheftrainer Mitch Kniat kein Grund, den kommenden Gegner zu unterschätzen, im Gegenteil: „Sie sind auf jeden Fall deutlich besser, als der Tabellenstand das hergibt. Davon lassen wir uns auch nicht blenden. Der Kader wurde aus guten Mannschaften auf ein Top-Drittliganiveau verstärkt. Auch das Spiel gegen Dresden am letzten Spieltag hätte noch einmal auf ihre Seite kippen können. Für uns gibt es keinen Grund sie zu unterschätzen.“ Zurecht, denn mit sechs Treffern auf der Habenseite hat der TSV nur ein Tor weniger erzielt als wir. 

Mit René Vollath, Patrick Hobsch und Raphael Schifferl schnürten gleich drei Spieler in der vergangenen Saison die Schuhe für die SpVgg Unterhaching. Hinzu kommen mit David Philipp (Viktoria Köln), Tunay Deniz (Hallescher FC), Maximilian Wolfram (SC Verl) und Tim Danhof (Erzgebirge Aue) vier weitere Zugänge von unmittelbaren Konkurrenten der vergangenen Saison zu den 1860ern. Insgesamt zählt der Kader 16 Neuzugänge, während fast ebenso viele den Club verließen. Ein kompletter Umbruch, den der seit Januar 2024 agierende Trainer Giannikis bewältigen musste. Eine Situation, die der des DSC in der vergangenen Saison sehr ähnelt und die erst im Laufe der Spielzeit Fahrt aufnehmen konnte. 

Für unsere Mannschaft keine einfache Aufgabe, auch wenn die zuletzt gezeigten Leistungen einen selbstbewussten Auftritt vor heimischer Kulisse andeuten. In der vergangenen Saison endeten beide Spiele mit 2:0 für den Sportclub der Ostwestfalen. Ergebnisse, die die über 23.000 Zuschauer mit Schwarz-Weiß-Blauer-DNA sofort wieder unterschreiben würden. Lediglich die rund 1.000 Gäste-Fans würden hier ihr Veto einlegen. 

Anstoß am Samstag ist am Arminis-Spieltag um 16:30 Uhr. Eintrittskarten gibt’s an der Tageskasse oder im Online-Fanladen. Das Spiel wird natürlich auch über Radio Arminia und Magenta Sport übertragen.  

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