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Keine Meisterfeier in Bielefeld

Am Sonntag kommt die beste Offensive der Bundesliga in die SchücoArena. Wir blicken auf die Statistiken zum Spiel.

Der zweite Platz ist dem Rekordmeister nach 29 Spieltagen bereits sicher, die zehnte Meisterschaft in Folge ist zum Greifen nah. Doch im Rahmen des Gastspiels in Ostwestfalen kann der Titel von den Münchenern noch nicht eingetütet werden.

Der DSC befindet sich vor dem Spieltach auf dem 16. Platz. Auch in der vergangenen Spielzeit standen die Ostwestfalen nach 29 Spielen auf dem Relegationsplatz, bekanntlich wurde trotzdem noch Platz 15 erreicht. Dafür könnte vor allem die zurückgewonnene Heimstärke ein wichtiger Faktor werden: In sieben der letzten acht Heimspiele gab es einen oder drei Punkte für die Blauen.

Der FC Bayern musste sich in dieser Saison erst viermal geschlagen geben, jedes Mal gegen einen Gegner aus dem zweistelligen Tabellenbereich (Bochum (2:4, 11. Platz), Augsburg (1:2, 16. Platz), Mönchengladbach (1:2, 14. Platz), Frankfurt (1:2, 14. Platz)). Gegen die Klubs aus der oberen Tabellenhälfte erreichten die Bayern 35 von 39 möglichen Punkten (11 Siege, 2 Remis).

Auch wenn diese Sparte in den letzten beiden Spielen für Schreckmomente auf Bielefelder Seite sorgte, sind die Arminen ungeschlagener Platz eins in Luftzweikämpfen: 1.584 Luftduelle an der Zahl weisen die Ostwestfalen bis dato auf, fast doppelt so viele wie der kommende Gegner. Der Rekordmeister bildet mit einem Wert von 871 das Schlusslicht des Ligavergleichs.

Nicht nur in der Luft, auch am Boden führt keine Mannschaft mehr Zweikämpfe als der DSC. Ebenso wie bei der zurückgelegten Laufstrecke im Spiel macht den Bielefeldern niemand etwas vor. Dass sich viel Laufen lohnen kann, zeigt folgende statistische Besonderheit: Noch nie ist ein Bundesligist mit der größten Laufdistanz am Ende der Saison abgestiegen, der HSV ist in den letzten zehn Jahren der einzige Verein, der trotz der meisten geführten Zweikämpfe den Weg in die zweite Liga antreten musste.

Vor allem die starke Offensive der Münchener sorgt für einen großen Vorsprung an der Tabellenspitze. Alleine Robert Lewandowski hat mit seinen 32 Saisontreffern mehr Tore erzielt als die Teams aus Bochum, Fürth, Hertha und Bielefeld. Nicht nur ins Tor, sondern auch and as Tor zielt der Pole besonders oft: Mit sieben Aluminiumtreffern hat er häufiger die Torstangen getroffen als jeder andere Bundesligaspieler. Dass Lewandowski besonders oft trifft, liegt in dieser Spielzeit vor allem an der Vielzahl seiner Versuche: Mit 137 Torschüssen hat er alleine 50 Schüsse mehr als der zweitplatzierte Anthony Modeste aus Köln.

Auch die Verteilung der Ballbesitzanteile dürfte am Sonntag eindeutig ausfallen: Die Bayern haben mit durchschnittlich 60 Prozent Ballbesitz am häufigsten den Ball in der Bundesliga, der DSC hat mit 42 Prozent am seltensten den Ball am eigenen Fuß.

Gemeinsam mit XTiP präsentieren wir Euch unsere Quote des Tages: In 9 der 14 Bielefelder Heimspiele stand es zur Pause Unentschieden. Im Hinspiel in  München war dies auch der Fall. Zur Halbzeit bleibt es beim Gleichstand? Für diesen Tipp bekommt ihr eine 3,10er Quote bei unserem Partner XTiP.

Alle Daten beziehen sich auf den Stand vor den Samstagsspielen des 30. Spieltachs.


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