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Herthaner Dauerlauf

Nach der zweiwöchigen Pause reist der DSC am Wochenende in die Hauptstadt, wo die Mannschaft am Sonntag (09.05., 18 Uhr) auf Hertha BSC trifft. Die Berliner befinden sich nach einer überstandenen Teamquarantäne aktuell inmitten eines Sechs-Spiele-Marathons.

Strecken in kurzer Zeit zu meistern? Nichts, womit die Berliner keine Erfahrung hätten. Die Millionenmetropole an der Spree bot in der Vergangenheit die Kulisse für einige bedeutende Geschwindigkeitsrekorde. Zuletzt gelang es dem Kenianer Eliud Kipchonge, die 42,195 km des Berlin-Marathons mit einer neuen Bestzeit von 2:01:39 Stunden zurückzulegen – Weltrekord. Doch nicht nur die Straßen Berlin geben den Athleten den Schwung für neue Bestzeiten, auch die Heimat der Hertha, das Olympiastadion, war Schauplatz historischer Wettrennen. Auf der blauen Laufbahn des Stadions knackte Sprintstar Usain Bolt 2009 gleich zwei Bestmarken. Über die 100- und 200-Meter Distanz lief der Jamaikaner so schnell wie kein anderer Mensch je zuvor.

Das letzte Mal im Stadion der Berliner war der DSC vor mehr als zehn Jahren. Damals begegnete der DSC der Hertha in Liga zwei und musste sich trotz eines Treffers von Oliver Neuville in letzter Minute mit 1:3 geschlagen geben. Seither hat sich jedoch vieles verändert beim BSC. Nach dem Wiederaufstieg in das Oberhaus 2013 feierte der Hauptstadtclub zwei Mal die Qualifikation für Europa. Und dort soll es für den Hauptstadtklub auch in Zukunft hingehen. Mit Hilfe von Lars Windhorst, für dessen Geld sich der Verein 2019 öffnete und seitdem über 100 Millionen Euro aus der Kasse des Unternehmers investieren konnte.

Bisher lassen die Früchte der Groß-Investitionen noch auf sich warten. Die “Alte Dame“ rangiert vor dem Duell am Sonntag – punktgleich mit der Arminia – auf dem 14. Tabellenplatz. Nachdem die gesamte Mannschaft sich im April zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben musste, begann sie am dritten Mai die verpassten Spieltage 29 bis 31 wieder aufzuholen. Fünf Spiele in zwölf Tagen muss das Team von Trainer Pál Dárdai bis zum Saisonfinale am 22. Mai absolvieren. Zwei aus fünf haben sie bereits gespielt und konnten dabei gegen Mainz 05 (1:1) sowie den SC Freiburg (3:0) vier von sechs Punkten einfahren.

Die Elf von Frank Kramer hingegen konnte sich durch das spielfreie Wochenende von den Strapazen der vergangenen Duelle erholen. So wird dem DSC-Trainer am Sonntag wohl der gesamte Kader zur Verfügung stehen. An das Hinspiel gegen Hertha hat der DSC gute Erinnerungen. Durch den 1:0-Sieg (Torschütze Yabo) verließ Arminia den Relegationsplatz – ein Szenario, welches sich im Rückspiel gerne wiederholen darf!

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