Heimsieg gegen Spoho Köln

Trainer Rerucha freute sich darüber, dass die Mannschaft nach dem Sieg bei Spitzenreiter Essen in der letzten Woche nachgelegt hat. „Wir haben zwar nicht das beste Spiel gezeigt, gegen den robusten Gegner haben sich meine Spielerinnen aber durchgebissen.“
In der Tat: Die Armininnen mussten sich zu Beginn der Partie auf Torfrau Lisa Venrath verlassen, die aufmerksam mitspielte und einmal auch ein wenig Glück hatte. Sie spielte außerhalb des Strafraums Hand und sah dafür die Gelbe Karte (11.). Schiedsrichter Markus Cinar aus Gütersloh hatte eine weitere Arminia-Spielerin eingriffsbereit gesehen, so dass Venrath um den Platzverweis herumkam.
„Da sind wir gut rausgekommen“
Venrath musste noch mehrmals gut parieren, kassierte aber trotzdem das 0:1 per Kopfball. Doch Arminia hielt dagegen: Nach Pass von Lisa Lösch nutzte Giustina Ronzetti per Heber ihre zweite Chance zum 1:1.
„Wir hatten zwischendurch einen hektische Phase mit vielen Fehlpässen, da sind wir gut rausgekommen“, sagte Rerucha.
In der 52. Minute war es wieder ein Heber, der Arminia die Führung brachte. Einen starken Seitenwechsel von Leonie Heitlindemann vollendete Jocelyn Hampel zum 2:1. Doch die fußballerisch guten Gäste aus Köln hatten eine Antwort: 2:2 nur zwei Minuten später.
Schneider trifft aus 20 Metern
Arminias Damen bekamen die Partie wieder in den Griff, auch weil sie in der letzten halben Stunde einfach mehr investierten. Heitlindemann vergab eine Chance, Ronzetti traf den Pfosten, dann fasste sich Kim Schneider ein Herz: Aus gut 20 Metern traf sie zum 3:2. Lösch verwandelte einen Foulelfmeter zum 4:2, danach wurde der Geburtstag des Trainers gefeiert – mit drei Punkten als Geschenk.

