„Gemeinsam mit unseren Fans sind wir schwer zu schlagen!“

Joel Grodowski: „Wir haben in den ersten Minuten ein sehr gutes Pressing gespielt und hätten uns eher belohnen müssen. Dann haben wir den Gegner zwei Mal unnötig eingeladen. Da wissen wir selbst, dass das nicht geht. Trotzdem haben wir hinten heraus ein gutes Spiel gemacht und nichts mehr zugelassen. Ich war im ersten Durchgang auch nicht richtig drin, hatte mir für die zweite Hälfte aber vorgenommen, mich über den Kampf reinzuarbeiten. Gerade beim Tor haben wir gesehen, dass wir in der Offensive immer wieder Qualität einwechseln können. Die Kombination war perfekt – auch wenn mir nicht klar war, dass Jannik so gut köpfen kann. “
Jannik Rochelt: „Es war in meiner Karriere erst mein zweites Kopfballtor. Es war aber auch eine super Hereingabe von Taddel. Ich werde vermutlich nicht als Kopfballspieler in die Geschichte eingehen, aber heute hat es ganz gut geklappt. Für uns beide, die beide eingewechselt wurden, ist das natürlich eine gute Geschichte. Aber die Jungs von der Bank, egal wer es ist, bringen immer Schwung rein. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass es bei uns funktioniert. Wir haben es insgesamt gut geschafft, Osnabrück keine Chancen zu ermöglichen. Für das Selbstvertrauen und für die Stimmung waren diese beiden Siege extrem gewichtig. Mit der Kraft zu Hause, gemeinsam mit unseren Fans, sind wir einfach schwer zu schlagen.“
Leon Jensen: „Wir waren die bessere Mannschaft und deswegen haben wir verdient gewonnen. Wir hatten schon mehr und auch die besseren Chancen. Die Jungs, die von der Bank kommen, egal in welchem Spiel, können immer den Unterschied ausmachen. Das war auch heute so. Es war nicht überraschend, dass durch sie mehr Gefahr ins Spiel kommt. Die Fehler am Anfang des Spiels können passieren, da werde ich keinem einen Vorwurf machen. Der Sieg heute rundet die drei Punkte aus der letzten Woche ab. Das war extrem wichtig für die Stimmung, das Selbstbewusstsein und natürlich für die Fans.“
Cheftrainer Oliver Kirch: „Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen, hatten gute Aktionen rund um den Strafraum und direkt vor der Südtribüne. Die zwei Pässe, die wir dem Gegner vorlegen, bringen uns etwas raus, einen davon nutzen sie auch zur Führung. Das war nicht clever und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sie sonst zu Chancen gekommen wären. Wir hatten nach dem Gegentor keine Tiefe mehr im Spiel und auch keine Torchancen mehr im Ballbesitz. Das war bis zur Halbzeit nicht gut. Der Standard zum Ausgleich war daher sehr wichtig. Im zweiten Durchgang war es deutlich besser, wir haben das Stadion mitgenommen, viele Torchancen erarbeitet und am Ende auch verdient gewonnen.“

