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DSC Arminia Bielefeld
Profis

Ganz verrückte 132 Sekunden

Nikolce Noveski schnürte insgesamt elf Jahre die Schuhe für die Mainzer (2004-2015). Das sind 96.390 Stunden, 5.781.600 Minuten oder 346.896.000 Sekunden. An legendäre 132 Sekunden dürfte sich der Publikumsliebling der 05er wohl ewig erinnern – warum? Das erfahrt ihr im Fünf-Fakten-Freitag.

Ein Hattrick der besonderen Art:
Nikolce Noveski spielte von 2004 bis 2015 beim FSV als Innenverteidiger und wurde in dieser Zeit schnell zu einem Publikumsliebling. Am 13. Spieltag der Saison 2005/2006 traten die Mainzer mit jenem Noveski zuhause gegen Eintracht Frankfurt an und in dieser Partie sollte der Mazedonier eine ganz besondere Rolle einnehmen. Nach drei Minuten unterlief Noveski ein Eigentor – nur 132 Sekunden später (!) traf der Pechvogel zum zweiten Mal ins eigene Tor. Zwei Eigentore in nicht einmal drei Minuten sind „trauriger“ Bundesligarekord. Die Mainzer rappelten sich jedoch noch einmal auf und konnten immerhin noch 2:2-Unentschieden spielen. Der Torschütze des Anschlusstreffers? Nikolce Noveski.

Tor(wart) des Monats Oktober 1989
Am 29. Oktober 1989 – der FSV spielte damals noch in der Oberliga – kam es zur Partie gegen Borussia Neunkirchen. Die 05er gingen früh in Führung und konnten in der 28. Minute das 2:0 markieren. Den Treffer erzielte dabei aber niemand Geringeres als Torwart Stephan Kuhnert. Er zimmerte einen Abstoß aus der Hand über den ganzen Platz und am Ende dann eben über einen ziemlich verdutzten Neunkircher Torwart. Kein Wunder, dass dieser besondere Treffer zum Tor des Monats gewählt wurde. Kuhnert ist heute übrigens als Torwarttrainer bei den 05ern aktiv. Wenn er seine Abstoßkünste an Robin Zentner und Co weitergegeben hat, sollte unsere Defensive bei Abstößen aus dem Spiel zumindest gewarnt sein.

Unfreiwillige Premiere
Seit der Saison 2019/2020 können Verwarnungen und Platzverweise seitens des Schiedsrichter-Teams auch an Trainer und Offizielle an den Seitenlinien ausgesprochen werden. Diese leidvolle Erfahrung machte Sandro Schwarz am sechsten Spieltag besagter Saison. Weil der Mainzer Übungsleiter sich über einige Entscheidungen des Unparteiischen im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg etwas zu forsch aufregte, sah er zunächst die gelbe Karte, ehe er mit gelb-rot des Innenraums verwiesen wurde. Schwarz, der inzwischen den russischen Erstligist Dynamo Moskau trainiert, musste das folgende Auswärtsspiel beim SC Paderborn von der Tribüne aus verfolgen. In der Pressekonferenz nach dem verlorenen Heimspiel und dem ersten Trainer-Platzverweis der Geschichte sagte Schwarz den Medienvertretern: „Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich zum Schiedsrichter gesagt habe.“

Nochmal Noveski
Der sympathische Innenverteidiger, der elf Jahre die Schuhe für die Mainzer schnürte, schoss in seiner Bundesliga-Karriere ganze sechs Eigentore – auch dieser „Rekord“ ist bis heute unerreicht. An dieser Stelle erwähnen wir aber auch gerne, dass Noveski acht „normale“ Bundesliga-Treffer erzielte und drei weitere auflegte.

Karnevalsverein ohne Maskottchen
Der FSV Mainz 05 gehört zu den wenigen Vereinen in der Bundesliga, denen ein offizielles Maskottchen fehlt.

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