FÜR MENSCHENWÜRDE! - Welche Verantwortung trägt der Fußball?

Die Ausstellung bietet Einblicke in die Geschichte von elf populären Fußballklubs während der Zeit von 1933 bis 1945. Sie thematisiert die Ausgrenzung jüdischer Sportler aus den Vereinen des Deutschen Fußballbundes und zeigt die Entwicklung des jüdischen Fußballsports in Ostwestfalen-Lippe bis zur Pogromnacht 1938. Welche Rolle spielte in dieser und der Nachkriegszeit eigentlich der Frauenfußball? Wie sind die Vereine mit ihrer Vergangenheit umgegangen, wie agieren sie heute gegen rechte Fankultur, gegen Rassismus und Antisemitismus? Die Ausstellung dokumentiert Formen der Erinnerungs- und Präventionsarbeit und stellt die Kooperation der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg. 1933-45 mit dem DSC Arminia Bielefeld und dem SC Paderborn sowie Fanprojekten dar.
Beim Themenabend wird die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung des Fußballs und seiner Vertreter*innen in den Mittelpunkt gestellt. Aus verschiedenen Perspektiven wird beleuchtet, ob es für einen Breitensport überhaupt möglich ist, sich in einem unpolitischen Raum zu bewegen und sich von gesellschaftlichen Themen fernzuhalten. Welche Rolle spielt dabei die große Reichweite von Verbänden, Vereinen und Athlet*innen – und wie kann sie genutzt werden, um für Menschenwürde und gemeinsame Werte einzustehen?
Das sind die Gäste
Mael Corboz - DSC Arminia, Profisportler, Kapitän
Ali Haksal - DSC Arminia, Nachhaltigkeit und Sichere Burg
Fuzael Ul-Hassan - Sportbund Bielefeld, Referent für “Integration durch Sport”
Ben Frommann - Sportbund Bielefeld, Jubico & Demokratiewerkstatt
Emre Atsür - TSVE 1890, Abteilungsleiter Basketball
Friedhelm Schäffer - Mitarbeiter in der Julius-Hesse-AG
Thomas Helmke - Moderation

