Frauen spielen wieder um Punkte

„Wir haben das Hinspiel Anfang September in Leverkusen mit 0:4 verloren. Die zwei gewonnenen Spiele im Westfalenpokal in Recklinghausen und zuletzt gegen den VfL Bochum haben uns viel Selbstvertrauen gegeben. Damit müssen wir richtig umgeben. Ich hoffe, dass es für uns ein Vorteil ist, schon zwei Pflichtspiele nach der Winterpause bestritten zu haben und damit über eine gewisse Wettkampfhärte zu verfügen“, sagt Cheftrainerin Annabel Jäger.
Der DSC nutzte das vergangene Wochenende für ein abschließendes Testspiel bei Hannover 96 (1:4). Annabel Jäger gab vielen Akteurinnen Spielzeit, die zuletzt nur sehr gering zum Einsatz kamen. Nach ihrer langen Verletzung spielte Samantha Kühne 25 Minuten, bevor sie nach entsprechender Absprache vom Platz ging. „Leverkusen hat zweifelsfrei viel Qualität und kann, ähnlich wie im Hinspiel, spielerisch Akzente setzen. Ich bin darauf eingestellt, dass gegen uns auch wieder mehrere Spielerinnen auflaufen, die in der Bundesliga-Mannschaft trainieren. Stürmerin Delice Boboy beispielsweise, die schon neun Tore erzielt hat, erwarte ich am Sonntag. Uns ist es in den Pokalspielen gegen Recklinghausen und Bochum in der regulären Spielzeit über jeweils 90 Minuten gelungen, zu null zu spielen. Das muss auch unser Ansatz für Sonntag sein: Zunächst gut verteidigen, stabil stehen und dann daraus selbst gefährliche offensive Aktionen kreieren. Das müssen wir noch besser hinkriegen“, so Annabel Jäger.
Für die DSC-Frauen steht der Sonntag ganz im Zeichen des Fußballs. Nach dem Abpfiff in der Edimedien-Arena fahren die DSC-Frauen geschlossen in die SchücoArena, um den Profis im Nachbarschaftsduell gegen den SC Verl die Daumen zu drücken. Die DSC-Geschäftsführer Christoph Wortmann und Michael Mutzel haben das Team eingeladen. In der Halbzeit werden Annabel Jäger und Innenverteidigerin Grit Bender, die inzwischen in der elften Saison das Arminia-Trikot trägt, im Stadion-TV bei Stadionsprecher Sebastian Wiese Rede und Antwort stehen.

