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„Die große Unterstützung wird uns helfen!“

Beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken ist Christoper Lannert zu seinem 26. Einsatz in dieser Saison gekommen. Damit zählt unser Rechtsverteidiger zu den Dauerbrennern im Team. Vor unserem Heimspiel gegen den SC Verl haben wir mit unserem Vize-Kapitän gesprochen.

Mit Blick auf das anstehende Heimspiel am Sonntag, 3. März (16:30 Uhr), sieht Christopher Lannert deutlich mehr Licht als Schatten: „Die Leistung gegen Saarbrücken war gut, die Stimmung auf dem Platz auch. Nur das Resultat hat nicht gepasst. Wir müssen jetzt schauen, dass wir den Sack früher zu machen, dann ziehen wir so ein Spiel auch“, ist sich der 25-Jährige sicher. Vor allem die Bindung mit den Fans stimmt ihn dabei optimistisch: „Wir erfahren eine riesige Unterstützung unserer Fans, egal ob auswärts oder zu Hause. Das haben wir auch zuletzt in Saarbrücken gesehen. Das kann uns in den entscheidenden Momenten noch einmal einen richtigen Schub geben.“ Für das Spiel gegen den SC Verl werden über 20.000 Zuschauer in unserer SchücoArena erwartet. Zahlen, die den gebürtigen Münchener beeindrucken: „Die Energie von den Rängen pusht uns extrem. Immer, wenn wir es geschafft haben, diese auf den Platz zu projizieren, haben wir sehr gute Spiele abgeliefert. Wenn wir wieder als Einheit über die gesamte Spielzeit auftreten, werden wir schwer zu schlagen sein.“

Gegen den 1. FC Saarbrücken kehrte Lannert nach einer Gelbsperre wieder zurück auf den Rasen. Zuvor hatte er jedes Spiel von Beginn an auf dem Platz gestanden – als einziger Feldspieler bisher. Den vergangenen Spieltag ordnet der Rechtsverteidiger mit gemischten Gefühlen ein: „Nach dem Schlusspfiff waren wir sehr enttäuscht, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir hatten mit dem 1:0 die Kontrolle und sogar die Chance, auf das zweite Tor zu erhöhen. Wir hatten auch ein paar Situationen im Strafraum, die durchaus auch mal für uns gepfiffen werden müssten. Das ist auch ein roter Faden, der sich gerade durch unser Spiel zieht. Stattdessen bekommen wir so ein Gegentor, das an zig Beinen vorbeigeht. Das ist im ersten Moment brutal enttäuschend. Aber insgesamt können wir mit der Leistung zufrieden sein. Wir haben mit dem Ball ordentlich gespielt und gemeinschaftlich gekämpft. Es sind genügend Punkte da, um optimistisch ins nächste Spiel zu gehen.“

In der laufenden Trainingswoche ging es jetzt vor allem darum, die gute Form beizubehalten und gemeinsam mit dem Trainerteam an den richtigen Stellschrauben für Sonntag zu drehen. „Wir müssen überhaupt nicht ins Negative verfallen, weil vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, auch geklappt hat. Wir müssen in jedem Spiel, egal wo, versuchen über 90 Minuten diese Leistung abzurufen. In der Summe wird das Pendel dann für uns ausschlagen. Dazu sind wir auch in der Lage.“ Und mit der Unterstützung einer vollen SchücoArena gebe es keinen Zweifel, glaubt Christopher Lannert, dass sich die Mannschaft dann auch das nötige Glück erarbeiten werde.

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