Frauen im DFB-Pokal gegen Bremen

„Natürlich haben wir auch gegen Werder Bremen eine Chance weiterzukommen“, sagt Cheftrainerin Annabel Jäger selbstbewusst, wohlwissend, dass die Norddeutschen als klarer Favorit in die SchücoArena reisen: „Wir wissen um die Stärken der Bremerinnen. Sie sind als Bundesligist sehr gut besetzt und eine feste Größe im deutschen Frauenfußball. Es muss schon sehr viel bei uns zusammenlaufen und sie dürfen auch nicht ihren besten Tag erwischen.“
In der 1. Runde bezwangen die Schwarz-Weiß-Blauen den Regionalligisten FC St. Pauli mit 2:0. Vor rund 1.400 Zuschauern trafen Thandie Reinkensmeier und Jocelyn Hampel zum verdienten Erfolg. „Da haben wir schon gesehen, wie es ist, vor einem großen Publikum zu spielen. Diese Spiele haben etwas Besonderes, das motiviert jede Spielerin noch diesen eine Schritt mehr“, erklärt die Übungsleiterin, die Vorfreude auf das Spiel in der SchücoArena, in der sie selbst schon mehrfach gespielt hat. „Die Spiele in der Arena waren immer überragend und oft auch überraschend erfolgreich für uns als unterlegene Mannschaft. Wir freuen uns auf die Kulisse und auf ein hoffentlich gutes Spiel.“
In der aktuellen Trainingswoche musste Jäger auf die verletzten Sophia Thiemann, Sophia Pauli, Anna Weßeler und Cosma Abendroth verzichten, auch Inci Fenu wird nicht zum Kader zählen, ebenso wie die gesperrte Alessia Söffker.

