Frauen fordern VfL Bochum

„Bochum wird aufsteigen, dafür ist die individuelle und mannschaftliche Qualität zu groß. Ich glaube aber daran, dass wir ihnen am Samstag das Leben in einem Pokalspiel schwer machen können. Im Regionalligaspiel sind wir ja auch 1:0 in Führung gegangen und haben sie kurzzeitig beeindruckt. Deswegen sehe ich uns überhaupt nicht chancenlos. Es muss halt alles passen“, sagt Cheftrainerin Annabel Jäger.
Im Gegensatz zum DSC, der vor einer Woche bereits mit einem Pflichtspiel in das neue Kalenderjahr gestartet ist, kommt der VfL Bochum direkt aus der Vorbereitung. Für die Runde der letzten acht Teams qualifizierte sich der VfL kampflos, weil die Gegnerinnen von der SG Albaum/Heinsberg im Dezember nicht antraten. Annabel Jäger weiß insbesondere um die offensiven Qualitäten der Bochumerinnen: „Sie haben ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen die U20 des SV Meppen mit 5:0 gewonnen und haben in der Liga mit 55 Treffern in 13 Spielen auch die meisten Tore erzielt. Wir wissen, was wir defensiv leisten müssen, um sie von unserem Tor fernzuhalten.“
Wer im Tor stehen wird, lässt Jäger noch offen: Lisa Venrath hat vor einer Woche in Recklinghausen sehr stark gehalten. In den Spielen vor der Winterpause hat es Charlotte Schneider in der Liga richtig gut gemacht. Beide bewegen sich auf Augenhöhe. Es wird eine enge Entscheidung, aber ich weiß dadurch auch, dass wir mit einer sehr guten Torhüterin in unser Pokalspiel gehen wird.“
Auf die Siegerinnen des Viertelfinals warten im Halbfinale die Frauen von Borussia Dortmund. Der BVB hat sein Pokalspiel bei RW Ahlen vor einer Woche mit 2:0 gewonnen. Das Halbfinale im Westfalenpokal ist für den Ostermontag, 1. April 2024, terminiert.

