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"Das Trainerteam passt zu uns"

Im Spiel gegen SC Freiburg II steht Gerrit Gohlke seit langer Zeit wieder in der Startelf. An der Seite von Max Großer trägt er mit seiner Leistung dazu bei, dass unsere Mannschaft ohne Gegentor bleibt. Wir haben mit dem 24-jährigen Innenverteidiger über die vergangenen Wochen und die anstehenden Aufgaben gesprochen.

Mit den drei Punkten im Rücken soll im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching nachgelegt werden: „Wir müssen jetzt das Momentum weiter auf unsere Seite ziehen. Wir wissen, dass es nur drei Punkte gegen Freiburg waren. Trotzdem können wir auf diese Leistung zurückblicken und darauf in den kommenden Wochen aufbauen.“ Optimistisch stimmt ihn die gezeigten Leistungen der jüngeren Vergangenheit und das gute Teamgefüge: „Es war auch in den letzten Spielen nicht alles schlecht. Aber wir hatten das Pech, das man dann in diesen Phasen manchmal hat. Wir sollten jetzt aber nicht mit zu viel Euphorie in diese nächsten Spiele gehen, sondern das Ergebnis korrekt einordnen. Wir sind schon die ganze Saison eine eingeschworene Truppe, die letzten Wochen hat es dafür nicht zusätzlich gebraucht. Daran hat es noch nie gelegen. Ich bin nur umso stolzer auf meine Mannschaft, wie wir mit dem mentalen Druck umgegangen sind und wie wir uns die Punkte geholt haben.“

Der Innenverteidiger, der im Sommer von Waldhof Mannheim nach Ostwestfalen wechselte, hebt das sehr gute Miteinander zwischen Trainerteam und Mannschaft hervor: „Das Trainerteam passt zu uns. Mitch und seine Co-Trainer geben uns Woche für Woche viele gute Impulse für Training und Spiel. Wir sind von unserer Zusammenarbeit überzeugt und wollen gemeinsam weiter punkten.“

Das Heimspiel gegen Unterhaching sieht der beidfüßige Rückhalt als Vorteil. Denn gerade eine gut gefüllte SchücoArena könne noch einmal zusätzliche Kräfte freisetzen. „Die Unterstützung, die wir auswärts erfahren, ist schon krass. Gerade, wenn man bedenkt, wie viele Kilometer die Leute abspulen. Aber auch die Heimspiele sind für uns Spieler einfach ein enormer Ansporn. Es verfügen nicht viele in dieser Liga über so eine Kulisse. Die Unterstützung pusht uns extrem und gibt uns Kraft. In unserer jetzigen Situation hilft uns der Zusammenhalt noch mehr als sonst. Darauf freue ich mich.“

Das Spiel im Dreisamstadion war für Gerrit seit langer Zeit das erste von Beginn an. Zuletzt stand der Innenverteidiger bei der 1:3-Niederlage beim SC Verl in der Startelf. In der Partie zog er sich allerdings eine Gesichtsverletzung zu, die ihn zu einer Pause zwang. Dadurch verpasste er nicht nur die beiden folgenden Heimspiele gegen Dortmund (2:2) und Mannheim (3:1), sondern auch seinen Stammplatz. Denn mit Leon Schneider und Max Großer etablierte sich ein neues Duo auf dem Rasen und erhielt den Vorzug vor dem zuvor startenden Gohlke. Kurz darauf folgte eine Knie-OP, die den 24-Jährigen bis ins neue Jahr ausbremsten.

„Jetzt, in Freiburg wieder starten zu können, war unfassbar. Die komplette Reha-Zeit arbeitet man genau dafür. Man reißt sich jeden Tag den Arsch auf mit Übungen, die vielleicht auch mal nicht so viel Spaß machen, man ist viel im Kraftraum und arbeitet ohne Ball“, erklärt der von seinem Trainer ernannte Leadertyp, und ergänzt: „Am Ende des Tages ist es dann immer wieder schön zu sehen, dass sich diese Arbeit auszahlt und man dann auf einmal wieder in der Startelf steht. Und noch schöner ist, dass wir als Mannschaft zu Null gespielt und die drei Punkte geholt haben.“

Ob er dabei in der Startelf stehen wird, entscheidet sich in der aktuellen Trainingswoche. „Es tut immer weh, wenn man draußen sitzt. Trotzdem hatte ich zu jeder Zeit volles Vertrauen in die Mannschaft und in meine Innenverteidigerkollegen. Es herrscht eine brutal gute Teamchemie zwischen uns. Das ist nie so, dass wir uns das nicht gönnen, wenn der eine oder andere spielt. Wir sind charakterlich alle einwandfrei. Trotzdem ist es immer mein Anspruch einen Stammplatz zu haben. Den sollte aber auch jeder haben, der in diesem Geschäft arbeitet.“

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