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Flutlicht an für Strategic IT

Abläufe vereinfachen, Informationen nutzbar machen und digitale Anwendungen sinnvoll in den Arbeitsalltag integrieren: Strategic IT entwickelt digitale Lösungen für den Mittelstand, um Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei steht nicht die Technik selbst im Mittelpunkt, sondern ihr Nutzen im Arbeitsalltag.

Was als Ein-Mann-Unternehmen begann, ist heute Digitalisierungspartner für Unternehmen in ganz Deutschland: vom Maschinenbau bis zum E-Commerce. Seit 2009 begleitet das Herforder Unternehmen den Mittelstand bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und setzt dabei vor allem auf Microsoft-Technologien wie Microsoft Dynamics 365, Power BI, Microsoft Fabric oder KI mit Copilot.

Grundlage ist der Leitgedanke „Empower People to Empower Relations“, mit dem Strategic IT die Verbindung von digitalen Anwendungen, Zusammenarbeit und Geschäftsbeziehungen beschreibt.

Digitale Lösungen sollen Abläufe einfacher und effizienter machen

Als Microsoft Solutions Partner arbeitet das Unternehmen an Lösungen für Vertrieb, Marketing, Service und Prozessmanagement. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Informationen besser nutzbar zu machen und die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen sowie mit Kundinnen und Kunden zu verbessern. Dabei steht nicht die Technik selbst im Mittelpunkt, sondern ihr Nutzen im Arbeitsalltag.

Zu den betreuten Branchen zählen unter anderem Maschinenbau, Logistik, Handel, Immobilien und E-Commerce. Gemeinsam mit den Unternehmen entstehen Lösungen für Kundenmanagement, Datenanalyse, Automatisierung und digitale Prozesse.

Wir haben fünf Fragen an den Geschäftsführer Nils Frohloff gestellt.

1. Sie haben Strategic IT im Jahr 2009 als Ein-Mann-Unternehmen gegründet. Was hat sich seitdem entwickelt und welche Unternehmenskultur sowie Werte sind Ihnen heute als Geschäftsführer besonders wichtig? 

2009 saß ich als Ein-Mann-Unternehmen in Exter und war fest davon überzeugt: IT muss strategisch gedacht werden. Sie ist so viel mehr als Administration und Programme. Richtig eingesetzt, ist Software ein echter strategischer Wettbewerbsvorteil und ein Werkzeug, das Menschen in ihrem Job noch besser macht. Genau diese Überzeugung steckt bis heute in unserem Namen und in allem, was wir tun. Aus dieser Idee ist über die Jahre ein Team gewachsen, das mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland bei der Digitalisierung begleitet, mit klarem Fokus auf die Themen, an denen sich Wettbewerbsvorteile heute entscheiden: Kundenbeziehungen, Daten und durchdachte Prozesse. 2018 sind wir aus dem Industriegebiet in Exter nach Herford in die Planckstraße gezogen, weil wir aus allen Nähten geplatzt sind. Heute sitzen wir in einem modernen Gebäude mit tollen Büros, Meeting Points und natürlich unserem Kickertisch. Was sich bei allem Wachstum nicht geändert hat, sind unsere Werte. Persönlich, partnerschaftlich, kundenorientiert, teamorientiert, wissbegierig und sozial engagiert. Das sind keine Plakate an der Wand, sondern wirklich der Maßstab, an dem ich mich und uns als Geschäftsführung messen lasse. Gerade das soziale Engagement liegt mir am Herzen. Erfolg darf nicht am Firmeneingang aufhören. Wir tragen auch Verantwortung für die Region, in der wir leben und arbeiten.

2. „Empower People to Empower Relations“ ist Ihr Leitsatz. Wie setzen Sie diesen Anspruch im Alltag konkret um – sowohl im Umgang mit Ihren Kunden als auch innerhalb Ihres Teams? 

Unser Leitsatz ist mehr als ein Claim. Er beschreibt, wie wir denken: Bei Themen wie CRM mit Dynamics 365, Data & BI mit Microsoft Fabric und Power BI oder KI-gestützten Prozessen mit der Power Platform und Copilot geht es am Ende nie um Software. Es geht um die Menschen, die täglich damit arbeiten. Wenn wir es schaffen, diese Menschen zu befähigen, mit den richtigen Daten, klugen Prozessen und einer Lösung, die ihnen wirklich hilft, entstehen daraus bessere Beziehungen. Zu Kunden, zu Kollegen, zu Partnern. Genau dafür stehen wir.

Mit unseren Kund*innen heißt das: Wir entwickeln Lösungen mit ihnen, nicht für sie. Auf Augenhöhe, partnerschaftlich, mit echtem Verständnis für ihre Prozesse und ihre Menschen.

Im Team heißt es: Wir geben unseren Kolleg*innen den Raum, mitzudenken, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln. Wer bei uns arbeitet, soll wachsen können, fachlich und persönlich. „Empower People" beginnt intern. Nur dann wirkt es auch nach außen.

3. Sie sind zudem als Vorstand in einem Fußballverein tätig. Inwiefern spiegelt sich diese Sportbegeisterung in Ihrem Unternehmen wider? Gibt es konkrete sportliche Initiativen bei Strategic IT? 

Sport hat mich immer geprägt. Das Zusammenspiel im Team, klare Rollen, Verlässlichkeit, ein gemeinsames Ziel: Das sind Prinzipien, die im Fußball genauso gelten wie im Berufsleben. Als Vorstand beim FC Exter 1947 erlebe ich Woche für Woche, wovon ein Verein wirklich lebt: vom ehrenamtlichen Engagement unserer Trainerinnen und Trainer, unserer Betreuer und meiner Vorstandskolleg*innen. Menschen, die nach Feierabend auf dem Platz stehen, am Wochenende mit den Kids zu Auswärtsspielen fahren, hinter den Kulissen organisieren und planen, meist still und selbstverständlich. Ohne sie würde nichts laufen.

Gerade in der Jugendarbeit wird mir immer wieder bewusst, welche soziale Verantwortung ein Verein trägt. Hier lernen junge Menschen mehr als nur Fußball: Teamgeist, Disziplin, Respekt, Umgang mit Sieg und Niederlage. Für viele Familien in der Region ist der Verein ein wichtiger Halt und für die Kinder oft ein zweites Zuhause.

Genau diese Werte, Bodenständigkeit, Gemeinschaft und gelebte Verantwortung für den Nachwuchs, finde ich beim FC Exter genauso wieder wie bei Arminia Bielefeld. Deshalb engagiere ich mich auf beiden Seiten so gern, persönlich wie unternehmerisch. Wir sind seit Jahren Sponsor des FC Exter, einem Verein, mit dem wir buchstäblich Wurzeln teilen. Denn dort, wo der FC Exter zu Hause ist, hat auch Strategic IT angefangen. Unser Engagement bei Arminia setzt diesen Gedanken auf größerer Bühne fort. Sportliches Engagement ist für uns gelebte gesellschaftliche Verantwortung und passt damit eins zu eins zu unserem Wert „Sozial Engagiert".

4. Wenn Sie an Ihre Zeit bei Arminia Bielefeld zurückdenken: Gibt es ein Erlebnis, das Sie persönlich besonders geprägt hat?

Arminia begleitet mich schon seit vielen Jahren, als Fan auf der Tribüne, mit allem, was dazugehört: den großen Momenten, den schweren Phasen, dem Mitfiebern, das man nur kennt, wenn man wirklich verbunden ist mit seinem Verein.

Ich könnte jetzt natürlich das DFB-Pokalfinale aus dem letzten Jahr nennen, ein Moment, den hier wohl kein Arminia-Fan jemals vergessen wird. Aber ich habe noch ein zweites, ganz persönliches Erlebnis, das mir mindestens genauso viel bedeutet: Ich durfte selbst gegen Arminia auflaufen, in einem Benefizspiel bei uns in Exter. Plötzlich standen mir Spieler wie Oliver Neuville, Rüdiger Kauf oder Stefan Ortega gegenüber. Namen, die man sonst nur von der Tribüne oder aus dem Fernsehen kennt. Sportlich haben wir natürlich keinen Stich bekommen, das war auch nicht zu erwarten. Aber das Erlebnis war einmalig: dieses Gefühl, mit echten Profis auf einem Platz zu stehen, für den guten Zweck, mitten in unserer Heimat. So einen Moment vergisst du nicht.

Genau das ist es, was Arminia für mich ausmacht: diese ostwestfälische Bodenständigkeit, die Treue zu den Wurzeln, die Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen. Werte, mit denen ich mich zu hundert Prozent identifiziere, privat genauso wie als Unternehmer.

5. Welche Entscheidung oder Entwicklung war rückblickend ausschlaggebend dafür, dass Strategic IT heute dort steht, wo es ist?

Rückblickend war es weniger eine einzelne Entscheidung als eine konsequente Haltung: der Mut, von Anfang an klar Position zu beziehen. IT ist bei uns immer strategisch. Daraus sind dann zwei Entwicklungen entstanden, die uns dahin gebracht haben, wo wir heute stehen.

Die erste war die enge Partnerschaft mit Microsoft. Als Microsoft Solutions Partner mit zertifizierten Catalyst-Consultants beraten wir heute in einer Tiefe, die vor zehn Jahren noch undenkbar war. Ob im CRM-Umfeld mit Dynamics 365, im Aufbau moderner Datenplattformen mit Microsoft Fabric und Power BI oder bei KI-gestützten Prozessen mit der Power Platform und Copilot. Genau das Zusammenspiel dieser drei Bereiche ist für mich das, was Digitalisierung im Mittelstand heute ausmacht.

Die zweite, und die ist mir fast wichtiger: die Entscheidung, immer in Menschen zu investieren. In unser Team, in unsere Kund*innen, in unsere Region. Genau deshalb fühlt sich eine Kooperation mit Arminia Bielefeld für uns auch absolut richtig an. Beide Welten leben von den gleichen Prinzipien: Teamgeist, Verlässlichkeit und der Überzeugung, dass man gemeinsam mehr erreicht als allein. Getreu dem Motto: Zusammenhalt triumphiert.

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