Flutlicht an für Favier

Im Fokus steht dabei die integrale Planung. Gemeint ist das enge Zusammenspiel verschiedener technischer Gewerke innerhalb eines Gebäudes und darüber hinaus. Dazu zählen unter anderem Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, Sanitärsysteme sowie Elektro-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik. Ergänzt wird dies durch Leistungen im Bereich der Mess-, Steuerungs- und Regulationstechnik sowie durch die Planung äußerer Infrastruktur wie Straßen, Leitungen und Freiflächen. Ziel ist es, Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu betreuen.
Alles aus einer Hand: Ganzheitliche Planung in der technischen Ausrüstung von Gebäuden und Außenanlagen
Nur wenn die technischen Infrastrukturen in Gebäuden und in Außenanlagen aufeinander abgestimmt sind, lassen sich Bauprojekte effizient und nachhaltig realisieren. Neben der technischen Planung versteht sich das Unternehmen auch als beratender Partner. Bauherren, Architekten und Unternehmen werden bei der Anpassung an technologische Entwicklungen und regulatorische Veränderungen unterstützt.
Angesichts steigender Energiekosten und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit wird eine individuell angepasste Gebäudetechnik immer wichtiger. Favier engineering setzt hier auf Konzepte, die ökologische und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbinden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Integration erneuerbarer Energien und zukunftsfähiger Versorgungssysteme in bestehende und neue Projekte.

Wir haben fünf Fragen an den Geschäftsführer Dennis Lassak gestellt:
1. Favier steht für ganzheitliche Planung in der technischen Gebäudeausrüstung. Wenn man das mit Fußball vergleicht, welche Rolle übernimmt Ihr Team eher: Spielmacher, Abwehrchef oder Trainerbank – und warum?
Favier Engineering versteht sich als Spielmacher im Team Planung der kompletten technischen Infrastruktur. Wie im Fußball entsteht ein gutes Spiel nicht durch einzelne starke Aktionen, sondern durch Überblick, Timing und das richtige Zusammenspiel aller Positionen. Genau hier liegt unsere Stärke: Wir lesen das Projekt früh, verbinden Disziplinen wie HLKS (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär), Elektrotechnik und Gebäudeautomation und setzen gezielte Impulse zur richtigen Zeit. Als Spielmacher geben wir den Takt vor, denken mehrere Züge voraus und sorgen dafür, dass aus vielen Einzelgewerken ein funktionierendes Gesamtsystem entsteht. Wir schaffen Struktur, Klarheit und Spielräume für Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit – damit alle Projektbeteiligte ihr Potenzial optimal ausspielen können und am Ende ein überzeugendes Ergebnis auf dem Platz steht.
2. Auf Ihrer Website betonen Sie Teamarbeit, Verlässlichkeit und Qualität. Welche Bedeutung hat dieses Zusammenspiel im Projektalltag, gerade bei komplexen Bauvorhaben?
Komplexe Bauvorhaben sind unser tägliches Brot, hier entscheidet das Zusammenspiel der einzelnen Projektteams. Wenn viele Disziplinen, hohe Anforderungen und enge Zeitpläne aufeinandertreffen, braucht es ein Team, das sich blind vertraut. Teamarbeit bedeutet für uns, Verantwortung zu teilen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Verlässlichkeit heißt, Zusagen einzuhalten – auch wenn es anspruchsvoll wird. Und Qualität entsteht, wenn alle dasselbe Ziel verfolgen. Dieses Zusammenspiel ist unser Fundament im Projektalltag. Es schafft Sicherheit, Tempo und Klarheit – und macht aus komplexer Technik funktionierende, nachhaltige Gebäude.
3. Nachhaltigkeit und zukunftsfähige Gebäudetechnik spielen bei Favier eine zentrale Rolle. Setzen Sie dabei eher auf langfristige Lösungen als auf kurzfristige Ansätze?
Wir denken konsequent langfristig. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern eine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Wir planen Gebäudetechnik so, dass sie heute effizient funktioniert und morgen noch Bestand hat – technisch, wirtschaftlich und ökologisch. Zukunftsfähige Lösungen bedeuten für uns: Ressourcen bewusst einsetzen, Energie intelligent nutzen und Systeme schaffen, die sich an Veränderungen anpassen können. Mit Weitsicht und Verantwortung treffen wir Entscheidungen, die über den Moment hinaus wirken – für Gebäude, die dauerhaft Werte schaffen, erhalten und unseren Umgang mit Ressourcen respektieren.
4. Junge Talente werden bei Ihnen früh in Projekte eingebunden. Wie sieht dieser Weg konkret aus und ab wann übernehmen Auszubildende Verantwortung?
Bei Favier sind junge Talente von Anfang an Teil des Teams – nicht Zuschauer. Auszubildende und Berufseinsteiger werden früh in laufende Projekte eingebunden und erleben echte Planungspraxis statt Theorie am Spielfeldrand. Sie arbeiten mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen, bringen eigene Ideen ein und wachsen Schritt für Schritt in Verantwortung hinein. Verantwortung entsteht bei uns nicht durch Hierarchien, sondern durch Vertrauen. Sobald Wissen und Sicherheit wachsen, übernehmen junge Mitarbeitende eigene Aufgaben und Teilbereiche – begleitet, unterstützt und ernst genommen. Diese frühe Einbindung schafft Selbstvertrauen, Motivation und ein starkes Wir-Gefühl. Denn wer von Beginn an wertgeschätzt wird, übernimmt Verantwortung mit Überzeugung und gestaltet Projekte aktiv mit.
5. Welche Ziele und Schwerpunkte haben Sie sich für Favier in den kommenden Jahren gesetzt, fachlich, kulturell und mit Blick auf Ihre Positionierung als Arbeitgeber?
Unsere Ziele für die kommenden Jahre bauen auf dem auf, was Favier seit über 34 Jahren ausmacht: Verlässlichkeit, fachliche Exzellenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Fachlich wollen wir unsere Rolle als ganzheitlicher Planer für Technische Infrastruktur weiter stärken – mit innovativen, nachhaltigen Lösungen, die langfristig funktionieren und echten Mehrwert schaffen. Dabei bleiben wir neugierig, entwickeln uns kontinuierlich weiter und verbinden Erfahrung mit neuen Technologien und Denkweisen. Kulturell setzen wir auf Offenheit, Vertrauen und ein starkes Miteinander. Eine Unternehmenskultur, in der Wissen geteilt wird, Verantwortung gewollt ist und jeder Einzelne zählt, ist für uns die Basis nachhaltigen Erfolgs. Als Arbeitgeber möchten wir ein Umfeld bieten, in dem Menschen sich entwickeln, einbringen und langfristig wohlfühlen können. Wer bei Favier arbeitet, soll spüren, dass Erfahrung geschätzt wird, neue Ideen willkommen sind und Zusammenarbeit auf Augenhöhe nicht nur ein Anspruch, sondern gelebte Realität ist – intern wie extern.

