„Es ist brutal heute“

Jannik Rochelt: „Es ist brutal heute, wir haben die ersten Minuten verschlafen und es nicht hinbekommen, die Null länger zu halten. Der Zeitpunkt für den Rückstand war zu früh, dann ist es bei heimstarken Lauteren schwer, wieder ins Spiel zu kommen. Wir haben danach versucht, alles reinzuwerfen. Sie hatten dann nicht mehr viele Chancen. Aber wir haben es auch nicht geschafft, richtig viele Großchancen herauszuspielen. Bei denen, dir wir hatten, hat es nicht gereicht. Wir müssen uns jetzt voll auf die kommende Woche konzentrieren, alles in die Trainingswoche reinlegen und gegen Hertha die Punkte holen.“
Jonas Kersken: „In diesem Stadion ist es mit einem Zwei-Tore-Rückstand nicht einfach zurückzukommen. Sie haben die Chancen eiskalt genutzt. Danach haben wir alles investiert, aber es hat nicht gereicht. Wir haben noch ein weiteres Spiel, ein Heimspiel. Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängenlassen, sondern das Spiel abhaken und mit unseren Fans gemeinsam das Ding gegen Hertha ziehen. Wenn ich nicht daran glauben würde, dürfte ich nicht mehr zum Training kommen. Ich bin optimistisch, dass wir das auch schaffen werden. Der Zusammenprall mit Maxi ist extrem bitter, das kann im Fußball immer passieren. Das ist eine sehr unglückliche Situation, ich hoffe, dass er kommende Woche wieder dabei sein kann.“
Kapitän Mael Corboz: „Wir wollten unbedingt gewinnen, haben es aber nicht geschafft und auch keine gute erste Halbzeit gespielt. Es tut natürlich weh. Das frühe Gegentor ist nicht gut, aber auch solche Situationen haben wir schon erlebt. Wir haben danach nicht geschafft, eine bessere Halbzeit zu spielen. Wir müssen für die kommende Woche mental voll da sein, da geht es um alles, und wir werden alles dafür tun, dass wir zuhause drei Punkte holen!“
Co-Trainer Dani Jara: „Die Verletzung von Maxi ist schon ein entscheidender Moment im Spiel gewesen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben und in der Kabine. In der ersten Viertelstunde lief praktisch alles gegen uns und Kaiserlautern hat es dann geschafft, in 30 Minuten das Spiel zuzumachen. Im Fußball ist nicht alles planbar, es gibt Situationen, auf die man dann reagieren muss. Mit den zwei Toren im Rücken konnten sie das Spiel anders angehen, mussten nicht mehr viel investieren. Wir müssen uns jetzt bestmöglich auf Hertha vorbereiten und zuversichtlich sein, dass wir im Heimspiel das Ding ziehen werden.“
Cheftrainer Mitch Kniat: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen, es war aber am Ende eine verdiente Niederlage. Nach fünf Minuten müssen wir Maxi Bauer auswechseln, ich glaube, dass das schon der erste Knackpunkt für uns war. Danach waren wir die zwanzig Minuten nicht richtig auf dem Platz, die ersten richtigen Torchancen vom Gegner waren dann auch noch drin. Wenn man auf dem Betzenberg dann mit zwei Toren hinten bist, können sie hier sehr gut verteidigen, haben viele zweite Bälle gewonnen und wir konnten bis auf ein paar Ausnahmen nichts Zählbares mehr herausholen. Wir wollten einen Riesenschritt gehen, das haben wir nicht geschafft. Es ist jetzt egal, woran es gelegen hat. Wir müssen alles für die kommende Woche abrufen, das Spiel abhaken und dann gegen Hertha zu Hause gewinnen.“

