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0:2-Niederlage in Kaiserslautern

Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga holt unsere Mannschaft keine Punkte in Kaiserlautern. Nach einem frühen Elfmeter gegen uns (11.) und einem weiteren Treffer in der 29. Minute steht der Spielstand bereits fest, da die Gastgeber bis zum Schluss defensiv keine Lücken anbieten.

Das Gespann Cheftrainer Mitch Kniat und der an der Seitenlinie als sein Vertreter agierende Stellvertreter Dani Jara veränderten die Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen den VfL Bochum nur auf einer Position. Für Joel Grodowski spielte Marius Wörl von Beginn an. Während Kniat selbst die Parite auf die Tribüne verfolgte, fungierte Jara für die 90 Minuten als Chef an der Linie.

Und der sah seine Mannschaft, die zunächst sehr tief stand und Kaiserslautern den Ball überließ. Die erste Torannährung gabs nach fünf Minuten aber für den DSC. Doch Julian Krahl konnte soeben noch vor dem anlaufenden Taddel Momuluh klären. Schrecksekunde danach für Maximilian Bauer, den Jonas Kersken bei einer Rettungstat kräftig erwischte. So kräftig, dass nach zehn Minuten Maximilian Großer für ihn eingewechselt werden musste. Bitter gings weiter: Nach einer Chance durch Marlon Ritter, riss Tim Handwerker im Strafraum Maxwell Gyamfi um. Den fälligen Elfmeter schob Ritter (11.) zur Führung der Gastgeber ins linke Eck. Arminia aber nicht wirklich geschockt, versuchte es stattdessen mit der direkten Antwort. Doch Momuluhs Hereingabe verzog Jannik Rochelt (22.) aus sieben Metern übers Tor. Weiter ließ Arminia den Ball und die Pfälzer laufen. Die Tore aber schossen die Gastgeber: Weil der DSC den Ball am eigenen Strafraum nicht klären konnte, landete das Leder bei Ritter, der auf den durchstartenden Asta durchsteckte. Und der 25-Jährige vollendete aus wenigen Metern zum 2:0 für Kaiserslautern. Erneuter Rückschlag, aber auch eine erneute Trotzreaktion: Eine Flanke von Rochelt erwischte Roberts Uldrikis (35.) acht Meter vor dem Tor nicht richtig – da war deutlich mehr drin! Wie auch in der nächsten Szene: Momuluh legte für Uldrikis am Fünfmeterraum auf, der Lette (37.) scheiterte aber aus zu spitzem Winkel an FCK-Torwart Krahl. Bielefeld hatte weiterhin mehr vom Spiel und mehr Ballbesitz, die Gastgeber verwalteten das Ergebnis allerdings weitgehend sicher. Mit diesem Rückstand ging es in die Pause. 

Dasselbe Bild auch nach dem Seitenwechsel: Lautern überließ weiterhin Arminia den Ball, der DSC nistete sich dann kurzzeitig im letzten Drittel vorm Lauterer Tor ein, traf aber durch Momuluh (48.) im Strafraum die falsche Entscheidung. Die richtige Entscheidung fällte danach Bassette, der von Schramm auf den Weg in Richtung Kersken geschickt wurde. Sein Solo endete zwar mit dem dritten Treffer, doch stand der Lauterer beim Start seines Alleinganges knapp im Abseits. Danach gabs eine Kopie der Vorwoche: Während Momuluh da seinen Schuh verlor und ein Elfmeter die Folge hätte sein dürfen, zog es auf dem Betzenberg nun Corboz (60.) den Schuh im Strafraum aus. Dieses Mal wars aber zu wenig für einen Strafstoß. In der Folge war unsere Mannschaft weiterhin bemüht, phasenweise mit viel Ballbesitz. Großchancen sprangen aber keine mehr heraus. Daran änderten weder die offensiven Einwechslungen noch die Abschlüsse von Robin Knoche (79.) und Momuluh (81.) nichts mehr. 

1FC Kaiserslautern: Krahl – J. Rasmussen, Gyamfi, Sirch – Wekesser (86. Kleinhansl), Robinson, Schramm (78. Hofmeister), Asta – Ritter (66. Skyttä) – Bassette (66. Emreli), Hanslik (87. Redondo)

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Handwerker (64. Lannert), Knoche, Bauer (11. Großer), Hagmann – Russo – Rochelt (83. Telalovic), Corboz – Wörl (64. Grodwoski), Uldrikis, Momuluh (83. Sarenren Bazee)

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 48 183                                                        

Gelbe Karten: Ritter, Bassette, Lieberknecht, Sirch (5), Wekesser, Asta 

Tore: 1:0 (15., Foulelfmeter) Ritter, 2:0 (29.) Asta

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