Erstaunliche Entwicklung beim SSV Jahn

Der Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg spielt derzeit eine Drittligasaison, wie es sich die Verantwortlichen rund um Cheftrainer Joe Enochs vermutlich erträumt haben: Mit 46 Punkten aus 22 Spielen führen sie punktgleich mit der SG Dynamo Dresden die Tabelle an. Zwar verlor die Jahnelf am vergangenen Spieltag bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund (0:1). Doch der Blick auf die Tabelle verrät, dass das in der aktuellen Saison erst die zweite Niederlage überhaupt war. Lediglich der SV Sandhausen, Mitabsteiger aus der 2. Bundesliga, hat es geschafft gegen Regensburg die Maximalausbeute zu ergattern. Das war am 7. Spieltag, im September 2023. Darauf folgte eine beeindruckende Serie von 14 ungeschlagenen Begegnung, darunter elf Siege.
Dabei zeichnet die Weiß-Roten eine gnadenlose Effizienz vor dem Tor aus, während sie zusammen mit Dresden (18) die wenigsten Gegentore der Liga zulassen (19). Mit jetzt sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten SSV Ulm haben sie eine komfortable Ausgangssituation, um weiter um den Aufstieg mitzuspielen.
Direkte Duelle
Insgesamt spricht die Bilanz gegen Jahn Regensburg für den DSC: In 16 Partien trennten sich beide Teams fünf Mal Unentschieden, zwei Begegnungen gingen dabei an die Bayern, während sich die Schwarz-Weiß-Blauen mit neun Siegen durchsetzen konnten – gerne auch im Jahnstadion. Denn dort wurde gleich fünf Mal in der Liga die volle Punktzahl mitgenommen. Ein gutes Omen für das Aufeinandertreffen am Samstag, 27. Januar, um 14 Uhr, fast auf den Tag genau ein Jahr nach unserem letzten Besuch in Regensburg. Das Ergebnis damals? Ein 3:1-Auswärtserfolg, u.a. durch einen Doppelpack kurz vor Schluss durch unseren Kapitän Fabian Klos.
Die Ausgangssituation
"Die Hinrunde hat gezeigt, dass es eine Mannschaft ist, die aufsteigen kann und vier Monate ungeschlagen war. Wir müssen von der ersten Minuten an jeden Zweikampf annehmen und jeden Zentimeter Rasen umpflügen, weil wir in Regensburg nur über den Kampf ins Spiel kommen werden", gibt Cheftrainer Mitch Kniat die Richtung vor, und ergänzt: "Es ist wichtig, dass wir die Balance finden, uns viele Ballbesitzphasen erspielen, Torchancen kreieren und zielstrebig sind. Wenn wir das umsetzen, bin ich davon überzeugt, dass wir da punkten können.“

