Profis

Eine spannende Dekade

Wir feiern das Jubiläum unseres Geschäftsführers Sport und werfen einen Blick auf diese spannende Dekade - dabei gehen wir Jahr für Jahr oder besser gesagt Saison für Saison durch.

2010/2011 & 2011/2012
Aller Anfang ist schwer

Am 23. März ist Samir Arabi einer von mehreren Bewerbern, die sich für den Posten als sportlicher Leiter beim DSC vorstellen. Etwa 25 Zuhörer sind von Arabis Rede angetan: "Herr Arabi hat uns mit seiner fachlichen und sozialen Kompetenz überzeugt", erklärt Präsident Wolfgang Brinkmann nach der fast 90-minütigen Rede, dem die "sehr gute Vorbereitung" und der "sehr systematische Vortrag" besonders gefallen hat. Die Wahl fällt schließlich auf den gebürtigen Aachener, der DSC verkündet diese Personalie am Freitag, den 25. März. Wenige Tage später, es ist Montag, der 27. März, stellt Arabi sich auf einer Pressekonferenz vor und beginnt seine Tätigkeit beim Sportclub der Ostwestfalen.

Arminia steigt am Ende einer turbulenten Saison aus der zweiten Liga ab, doch Arabi beginnt gleich im Sommer, einen komplett anderen und völlig neuen Kader zusammenzustellen – einige der damals im Sommer verpflichteten Spieler sind Fabian Klos, Tom Schütz und Manuel Hornig.  Die junge Mannschaft, zu der Stefan Krämer im Herbst 2011 als Cheftrainer zustößt, sichert sich einen Platz im Mittelfeld der dritten Liga und gewinnt im Sommer 2012 den Westfalenpokal gegen Preußen Münster. „Ganz okay“.

2012/2013
Das erste dicke Ausrufezeichen!

Der DSC startet mit großem Zusammenerhalt in die Spielzeit, es herrscht Aufbruchsstimmung. Daran haben die Akteure auf dem Platz einen Anteil, aber auch diejenigen, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen. Trainerteam, Mannschaft, Fans und sportliche Leitung formen eine Einheit, die funktioniert und sich vor allen Dingen als willensstark entpuppt – Komponenten, die für eine starke Saison sorgen.

Die Mannschaft krönt eine famose Spielzeit mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der 1:0-Erfolg gegen den VfL Osnabrück am vorletzten Spieltag, den Sebastian Hille mit einem Kopfballtor in der 56. Minute klarmacht, ist der Brustlöser. Arminia steigt auf. 26.500 Zuschauer sorgen für einen würdigen Rahmen – es ist der erste Aufstieg, den Samir Arabi miterlebt. Die SchücoArena und später auch die Bielefelder Innenstadt versinken im schwarz-weiß-blauen Fahnenmeer und hoch über der Stadt hisst die Sparrenburg eine Arminia-Flagge.

2013/2014
Auch das gehört zum DSC

Wie auch schon in der Saison zuvor herrscht eine große Vorfreude auf die bevorstehende Zweitligaspielzeit. Voller Tatendrang und Optimismus startet der DSC mit Cheftrainer Stefan Krämer in die neue Saison. Zu Beginn sieht es auch gleich gut aus, doch je länger die Saison geht, desto größer werden die Abstiegssorgen. Die Situation spitzt sich zu und führt im Februar 2014 zur Trennung von Krämer. Norbert Meier übernimmt – nach einem spannenden Saisonfinale mit spektakulären Auswärtssiegen in Bochum und Dresden schafft es Arminia unter Meiers Regie tatsächlich noch, den Relegationsplatz zu erreichen.

Was dann folgt, wird wohl nie vergessen. Das erste Spiel gewinnt der DSC furios beim SV Darmstadt mit 3:1, die Rettung scheint nahe. Ein paar Tage später folgt dann aber der Nackenschlag. In einem unfassbar dramatischen Spiel wirkt Arminia teilweise wie gelähmt und verliert durch ein Tor in der 119. Spielminute in der heimischen SchücoArena mit 4:2 gegen den SV Darmstadt. Nach nur einer Saison geht es tief enttäuscht zurück in Liga drei.

2014/2015
Gänsehautentzündung

Hinfallen, aufstehen, weitermachen! Der DSC lässt sich auch vom einigermaßen unnötigen Abstieg nicht kleinkriegen und sichert sich u.a. dank der Hilfe von Sponsoren die Lizenz für Liga drei. Samir Arabi und Norbert Meier basteln zeitgleich an der sportlichen Zukunft und beweisen dabei ein gutes Händchen: Florian Dick, Sebastian Schuppan, Julian Börner, Christoph Hemlein oder auch David Ulm stoßen zum DSC und signalisieren damit ihre Bereitschaft, dem Sportclub der Ostwestfalen beim Unternehmen Wiederaufstieg tatkräftig zu unterstützen. Ebenso verdiente Spieler wie Fabian Klos, Tom Schütz oder Manuel Hornig, die dem DSC auch trotz des Abstiegs die Treue halten.

Am Ende einer genialen Spielzeit sichern sich die Blauen mit einen 1:0-Auswärtssieg in Großaspach den Meister-Titel der 3. Liga, nachdem die Rückkehr in die 2. Bundesliga bereits eine Woche zuvor (2:2 gegen Absteiger Regensburg) endgültig klargemacht und gefeiert wurde. Für Gänsehaut sorgen zudem die DFB-Pokalsaison (Arminia erreicht das Halbfinale!) sowie der Fakt, dass mit Fabian Klos, Dennis Mast und Christoph Hemlein gleich drei DSC-Spieler zum ARD-„Torschützen des Monats“ gewählt werden. Alles in allem also eine Saison mit Gänsehautentzündung. Eine Saison, die auch Samir Arabi wohl nie vergessen wird.

2015/2016
Wir sind dann mal wieder da

In der zweiten Liga kann sich Arminiavon Beginn an im Mittelfeld der Tabelle etablieren und im weiteren Verlauf der Spielzeit vor allen Dingen mit einer stabilen Defensive überzeugen. So stellt die Meier-Elf – gemessen an der Zahl der Gegentore – die viertbeste Abwehr der Liga. Der DSC beendet die Saison mit 42 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz ohne dabei einmal auf einem Abstiegs- oder Relegationsplatz gestanden zu haben.

Arminia weist bei jeweils acht Siegen und acht Niederlagen eine völlig ausgeglichene Bilanz auf. Mit 18 Unentschieden erzielt der Verein einen neuen Zweitligarekord. Im DFB-Pokal kann Arminia nicht an die Überraschungserfolge der Vorsaison anknüpfen und scheidet in der ersten Runde gegen den Erstligisten Hertha BSC aus. Samir Arabi, bislang sportlicher Leiter beim Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld, wird zum Geschäftsführer Sport ernannt.

2016/2017
Ein steiniger Weg

Der Wunsch von Norbert Meier, noch einmal Bundesliga zu trainieren und nach Darmstadt zu wechseln, ermöglicht es dem DSC Arminia, sich neu auszurichten. Rüdiger Rehm wird als neuer Trainer ausgewählt, nach zehn Spielen ohne Sieg (fünf Unentschieden, fünf Niederlagen) kommt es aber zur Trennung. Co-Trainer Carsten Rump übernimmt die Mannschaft interimsweise und gewinnt sowohl das DFB-Pokalspiel in Dresden wie auch das Liga-Heimspiel gegen Sandhausen. Nach zwei Spielen rückt Rump wieder ins zweite Glied und macht Platz für Jürgen Kramny.

Die Arminen erlebten anschließend enttäuschende wie gute Spieltage, sind permanent in einem Wechselbad der Gefühle und benötigen einen zweiten Trainerwechsel, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Im letzten Saisondrittel nimmt die Mannschaft unter dem neuen Cheftrainer Jeff Saibene eine gute Entwicklung, obwohl der Start in Würzburg nichts Gutes befürchten lässt. Der nicht mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt gelingt nach einem spektakulären 6:0-Fußballfest gegen Braunschweig sowie dem Unentschieden in Dresden. Es ist ein steiniger Weg mit einem guten Ende.

2017/2018
Stabilität und Sanierung

Nach dem Klassenerhalt 2017 erlebt Ostwestfalen eine relativ ruhige Spielzeit 2017/18. Mit 48 Punkten erreicht der DSC am Ende einer entspannten Saison Platz vier. Für Spieler, Trainer, Mitarbeiter und alle Stadionbesucher ist die Saison ohne Abstiegs-Sorgen Balsam. Der DSC spielt attraktiven Fußball und weiß dabei vor allen Dingen in seinen Heimspielen zu überzeugen – die Zuschauer kommen gerne in die SchücoArena, denn die Elf von Saibene hat eine gute Moral, dreht Rückstände und erzielt in vielen Begegnungen wichtige späte Treffer.

Im Herbst tritt zudem ein neuer Geschäftsführer seinen Dienst in der SchücoArena an. Markus Rejek übernimmt in einer wirtschaftlich abermals schwierigen Phase Verantwortung. Voraussetzung für ein Gelingen der Sanierung ist unter anderem die Gründung des "Bündnis Ostwestfalen", eines Zusammenschlusses wichtiger Unternehmen der Region, die den Klub unterstützen. Oder wie es so schön heißt: "Die ostwestfälische Antwort auf 50+1". Ein – erneut– turbulentes DSC-Jahr für Samir Arabi.

2018/2019
Frust und Freude

Arminia Bielefeld und sein sportlicher Geschäftsführer Samir Arabi haben nicht erst im Jahr 2018 erfahren, dass Niederlagen und Rückschläge im Sport nicht auszuschließen sind. Im Herbst 2018 erleben die DSC-Fans, dass eine positive Entwicklung nicht per se gradlinig verläuft, sondern auch Rückschläge beinhaltet. Arminia bleibt zwischenzeitlich zehn Spiele ohne Sieg, der Club beendet die Zusammenarbeit mit Jeff Saibene und verpflichtet Uwe Neuhaus. Nach dem Trainerwechsel gelingt es der Mannschaft nicht nur, sich aus dem Tief zu befreien, sondern auch, sich peu à peu weiterzuentwickeln. Spektakuläre Auswärtssiege in Dresden (4:3) und Regensburg (3:0) bleiben ebenso in Erinnerung wie beeindruckende Heimspiele gegen den HSV und den SC Paderborn (jeweils 2:0). Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen belegt Arminia Platz zwei der Rückrundentabelle und Platz sieben im Gesamtklassement.

In den Spielen erkennen die Fans in der SchücoArena Geschlossenheit, Teamgeist, Selbstbewusstsein, Überzeugung und den Mut, Fußball zu spielen. Sie kommen gern in ihr Wohnzimmer und freuen sich über die Leistungen auf dem Rasen. Im Mai 2019 lässt sich erahnen, dass dieser spannende Weg, den der DSC eingeschlagen hat, noch nicht beendet ist.

2019/2020
Der Aufstieg ins deutsche Oberhaus

Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten auf Platz vier und sieben ist es in der Saison 2019/2020, die leider von Corona überschattet wird, soweit – der DSC Arminia Bielefeld steigt auf. Die seit längerem nach oben strebenden Arminen bewiesen Konstanz auf hohem Niveau und verlieren gerade mal zwei ihrer 34 Spiele. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus feiert nicht nur den Aufstieg, sondern wird auch noch zehn Punkte (!) vor dem Zweitplatzierten VfB Stuttgart Meister der 2. Bundesliga.

Das ohne große Erstliga-Erfahrung ausgestattete DSC-Team schiebt sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten in der Tabelle bis an die Spitze. In der Hinrunde gelingen furios aufspielenden Arminien sieben Auswärtssiege am Stück, der Rückrundenbeginn ist mit 16 Punkten aus sechs Spielen ebenfalls sehr erfolgreich. Auch die Corona-Pandemie kann die Schwarz-Weiß-Blauen nicht stoppen. 18 Siege feiern die Bielefelder und schießen dabei starke 65 Tore – die meisten aller Teams. Arminia Bielefeld meldet sich nach elf Jahren also wieder in der Bundesliga zurück. Bei 'Wünsch dir was' hätten sich die Arminen um Samir Arabi sicher einen anderen Rahmen vorgestellt. Nach dem Re-Start muss die Mannschaft ohne ihre Fans auskommen und feiern – schnell wird klar: „Ohne Fans ist sch****.“ Ein bittersüßer Aufstieg.

2020/2021
Im Schlauchboot oder auch zurück im Rampenlicht

Nach einer Saison der Superlative mit der souveränen Zweitliga-Meisterschaft und etlichen Bestmarken sind die Ostwestfalen in der Beletage des deutschen Fußballs angekommen und dort als kleinste Nummer bei sämtlichen Wettanbietern Abstiegskandidat Nummer eins. Samir Arabi bemüht dazu einen starken Vergleich: „Uns steht ein Wettstreit mit 17 Motorbooten bevor, wir sitzen in einem Schlauchboot.“ Aber, und das schiebt der langjährige Sportchef des DSC gleich hinterher, auch Motorboote können kentern, und dann gelte es, „da zu sein“.

Anschließend sticht das Boot im September in „Bundesliga-See“ und behauptet sich zum Start ganz ordentlich, ehe es in sieben weiteren Spielen keine Punkte gibt. Mit dem Sieg gegen Mainz, zwei weiteren Niederlagen und dem Erfolg auf Schalke stehen am Jahresende zehn Punkte zu Buche. Die Spieltage 14 bis 17 bringen sieben Punkte und ein Hinrunden-Ergebnis von 17 Punkten sowie Platz 15. Nach nur einem Punkt aus den ersten fünf Rückrundenspielen entscheidet sich der Club für einen Trainerwechsel, um mit Frank Kramer einen neuen Impuls zu setzen (vier Punkte aus drei Spielen). Arminia Bielefeld liegt Ende März trotz Platz 17 voll im Rennen um den Klassenerhalt, stehen Partien gegen die direkten Konkurrenten schließlich noch aus.

Bild 1 der Galerie
Bild 2 der Galerie
Bild 3 der Galerie
Bild 4 der Galerie
Bild 5 der Galerie
Bild 6 der Galerie
Bild 7 der Galerie
Bild 8 der Galerie
Bild 9 der Galerie
Bild 10 der Galerie
Bild 11 der Galerie
Bild 1 der Galerie Thumbnail
Bild 2 der Galerie Thumbnail
Bild 3 der Galerie Thumbnail
Bild 4 der Galerie Thumbnail
Bild 5 der Galerie Thumbnail
Bild 6 der Galerie Thumbnail
Bild 7 der Galerie Thumbnail
Bild 8 der Galerie Thumbnail
Bild 9 der Galerie Thumbnail
Bild 10 der Galerie Thumbnail
Bild 11 der Galerie Thumbnail
×

Arminia-Adventskalender

24 Türchen, 24 Gewinne: Mach´ mit bei unserem Arminia-Adventskalender und sicher´ Dir tolle Preise!