DSC gastiert zum Pokal in Großaspach

So sieht es aktuell aus: Sonnenhof Großaspach hat in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Weg zurückgelegt. Bis 2004 spielte der Verein noch in der Landesliga, anschließend ging es über die Oberliga und Regionalliga Südwest bis 2014 in die 3. Liga. Nach dem zwischenzeitlichen Abstieg bis in die Oberliga gelang in diesem Sommer als Regionalliga-Aufsteiger der direkte Durchmarsch zurück in die 3. Liga. Und das mit sehr beeindruckenden Zahlen: Großaspach schoss in 34 Spielen 86 Treffer und wurde mit sechs Zählern Vorsprung Meister. Bester Torschütze der Baden-Württemberger war Fabian Eisele mit 22 Toren.
Der Start in der 3. Liga verlief ähnlich wie bei unserer Arminia. Ein Sieg (1:0 gegen Fortuna Köln) und eine Niederlage (0:2 gegen den SV Meppen). Weil die Historie des Vereins so besonders ist, ziehen wir eine Rubrik vor, die sonst immer am Ende kommt. Nämlich…
Fun-Facts am Rande: Stammgast bei den Heimspielen ist Schlagersängerin Andrea Berg, die im Aspacher Ortsteil Kleinaspach lebt und mit Uli Ferber, dem Hotelier, Mitbegründer und Mäzen des Vereins verheiratet ist. Die SG nennt sich stolz selbst „Dorfklub“ und besitzt dafür sogar die Markenrechte. Auch auf Instagram tritt der Verein als „sgaspach DORFKLUB“ auf.
Zum Aufstieg des Vereins in die 3. Liga nahm Andrea Berg eine spezielle „Dorfclub-Version“ ihres Hits „Ja, ich will“ auf.
Die heutige SG Sonnenhof Großaspach entstand am 25. August 1994 aus der Fusion des FC Sonnenhof Kleinaspach und der traditionsreichen SpVgg Großaspach.
Und da Zahlen auch mehr sagen als 1000 Worte kommt nun die Rubrik:
Zahlen, bitte:
Gespielt wird in der „WIRmachenDRUCK Arena“, die 10.001 Zuschauer fasst. Benannt ist das Stadion nach der gleichnamigen Online-Druckerei, die den Verein als Sponsor unterstützt. Beim Bau der Arena war auch eine Investorengruppe beteiligt, zu der unter anderem die ehemaligen Fußballprofis Mario Gomez und Alexander Hleb gehörten. Großaspach selbst zählt rund 4.300 Einwohner.
Face to face: Tatsächlich gab es schon zwei Duelle der beiden Teams. Beide Spiele in der 3. Liga entschied unsere Arminia für sich – jeweils ohne Gegentreffer. Auf das 2:0 am 28. November 2014 durch Tore von Sebastian Schuppan und Fabian Klos folgte am letzten Spieltag der Saison ein 1:0-Erfolg in Baden-Württemberg. Mit diesem Sieg sicherte sich Arminia am 23. Mai 2015 die Meisterschaft. Den entscheidenden Treffer erzielte Christian Müller. Trainer der Großaspacher war damals übrigens Rüdiger Rehm, der 2016 für vier Monate auch bei unserer Arminia an der Seitenlinie stand.
Kommen und Gehen: Neben Rüdiger Rehm, der auch als Spieler mehr als 100-mal für die SG auflief, war auch Uwe Rapolder für beide Vereine tätig. 2005 führte er unsere Arminia in die Bundesliga. Im Oktober 2014 übernahm Rapolder anschließend in Großaspach, nachdem Rehm sein Amt für die Teilnahme am Trainerlehrgang ruhen ließ.
Nach einem enttäuschenden Rückrundenstart kehrte Rehm am 25. Februar 2015 auf die Trainerbank zurück und Rapolder verabschiedete sich wieder.

