DSC-Frauen unterliegen BVB zum Auftakt 0:3

Auf insgesamt fünf Positionen veränderte Cheftrainer Sven Schmidt seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:0-Erfolg im Westfalenpokal gegen den TuS Wadersloh. Fabienne Brakemeier, Thandie Reinkensmeier, Lea Bultmann, Inci Fenu und Emelie Klingen begannen anstelle von Rebecca Rummel, Marie Glose, Margherita Santamaria, Leonora Ejupi und Marie Bärenwaldt.
Von Beginn an entwickelte sich das erwartete Spiel: Dortmund übernahm den Ball und unsere Mannschaft agierte aus einer kompakten Defensive heraus. Wenn der BVB in den ersten Minuten der Partie gefährlich vor das Tor kam, war stets unsere Torhüterin Johanna Wende zu Stelle, gleich dreimal parierte sie stark gegen Ramona Maier (5., 11., 20. Minute). Nach Ballgewinnen versuchte unsere Mannschaft schnell umzuschalten, kam dabei aber nicht wirklich zwingend in das letzte Drittel. Nach 38 Minuten nutzte dann Dortmunds Top-Stürmerin Alexandra Popp ihre erste Gelegenheit für den Führungstreffer. Eine Flanke von der rechten Seite verwandelte sie am zweiten Pfosten wuchtig per Kopf zum 1:0 für den BVB. Mit der knappen, aber verdienten Führung für Dortmund ging es in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Der BVB hatte weiterhin mehr Ballbesitz und kam immer wieder gefährlich vor das Tor, dann war allerdings auch Wende zur Stelle. Einen direkten Freistoß von Rita Schumacher (52.) und einen strammen Abschluss von Popp (62.) konnte sie zur Ecke abwehren. Auf der Gegenseite setzte sich Jocelyn Hampel nach einem langen Ball gegen eine Verteidigerin durch, ihr Querpass auf die eingewechselte Leonora Ejupi konnte gerade noch abgegrätscht werden. Bis in die Schlussphase blieb die Partie also offen, dann sorgte Popp mit ihrem zweiten Kopfballtreffer nach einer Ecke für die Vorentscheidung (83.). Mit Ablauf der regulären Spielzeit erhöhte dann Ronja Leubner noch auf 3:0 für den BVB (89.). Am Ende musste unsere Mannschaft in die verdiente Niederlage einwilligen, bot den Dortmunderinnen allerdings einen aufopferungsvollen Kampf und ließ sich nach Abpfiff von den mitgereisten Arminen feiern.
„Es war klar, dass wir gegen Dortmund einige Situationen überstehen müssen und selber nicht viele Chancen bekommen werden. Die Mannschaft hat gekämpft und alles reingeworfen, Johanna Wende hat auch sehr gut gehalten heute. Wir können den Mädels keinen Vorwurf machen, sie haben sich aufgeopfert und es Dortmund schwer gemacht“, resümierte Schmidt nach Abpfiff. Von der lautstarken Kulisse im Stadion Rote Erde zeigte sich der Cheftrainer beeindruckt: „Vor so vielen Zuschauern spielen zu dürfen, war für uns alle wahnsinnig schön zu erleben. Wir haben uns davon auf dem Platz nicht einschüchtern lassen. Danke an jeden Arminia-Fan, der da war und uns unterstützt hat.“
Die Bilder zum Spiel:





























