"Die Fans waren extrem laut, das habe ich selten so erlebt!"

Henri Koudossou: „Wir haben von der ersten Minute an richtig Druck gemacht und Cottbus gerade in den ersten 10 bis 15 Minuten vor Probleme gestellt. Das erste Heimspiel hat richtig Spaß gemacht, gerade zum ersten Mal hier zuhause in den eigenen Farben aufzulaufen, war etwas Besonderes. Die Fans waren extrem laut, das habe ich selten so erlebt. Es ist auch eine Frage des Momentums, wie man die Fans mitnimmt, und das ist uns heute gut gelungen. Die Fans sind ein riesiger Faktor. Wir haben unsere Torchancen genutzt, das hat den Spielverlauf natürlich beeinflusst. Es ist unfassbar wichtig, direkt in die Spur zu finden, das haben wir als Mannschaft geschafft. Darauf dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen, sondern müssen weiterarbeiten und in den nächsten Spielen punkten. In Nürnberg wartet dann eine schwere Aufgabe auf uns, aber wir müssen uns nicht verstecken. Wenn wir unseren Job gut machen, ist dort auf jeden Fall etwas drin.“
Jonny Grodowski: „Es war heute sehr wichtig, dass wir die drei Punkte geholt haben. Dass ich dabei drei Tore gemacht habe, freut mich natürlich sehr. Das ist aber auch der Mannschaft geschuldet. Wir sind alle füreinander gelaufen und haben von Beginn an ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben in der Woche darüber gesprochen, dass wir versuchen wollen, die Stürmer besser in Szene zu setzen, vor allem mit Bällen in den Fuß. Das hat heute gut geklappt und daran müssen wir anknüpfen. Heimspiele vor dieser Kulisse und mit dieser Unterstützung sind immer etwas Besonderes.“
Jonas Kersken: „Das war ein wichtiges Spiel, denn solche Partien gegen direkte Konkurren wollen wir gewinnen. Das haben wir heute souverän gemacht. Ein Sieg aus zwei Spielen ist ein guter Start, damit können wir zufrieden sein und uns jetzt auf das Pokalspiel vorbereiten. Wir müssen die Tugenden, die uns in den vergangenen Jahren stark gemacht haben, beibehalten: aggressiv pressen, laufstark sein und den Gegner zuhause keinen Raum geben. Das haben wir heute gut umgesetzt. Daran gilt es weiterzuarbeiten.“
Cheftrainer Oliver Kirch: „Mit der Art und Weise, wie wir ins Spiel gekommen sind, haben wir es Cottbus von Beginn an schwer gemacht. Es war unser Plan, das Stadion sofort mitzunehmen, hohe Ballgewinne zu erzwingen und zielstrebig zu Torchancen zu kommen. Wir haben es dann geschafft, das Spiel überwiegend in der gegnerischen Hälfte stattfinden zu lassen und Kontersituationen zu vermeiden. Wir hatten selbst sehr gute Ballgewinne, haben diese auch gut zu Ende gespielt und mit Toren belohnt. Im zweiten Durchgang haben wir die erste Phase nach der Pause gut überstanden und haben es geschafft, dass Cottbus keinen Schuss aufs Tor absetzen konnte. Wir haben stattdessen die Umschaltmoment gut genutzt und dann auch das verdiente dritte Tor geschossen. Es war ein überragendes Gefühl, vor dieser Kulisse zu spielen und zu gewinnen.“

