"Der Wille und die Mentalität sind immer da!"

Jannik Rochelt: „Wir haben über die gesamte Spielzeit ein gutes Spiel gemacht, auch wenn wir früh in Rückstand geraten. Das Gegentor müssen wir besser verteidigen, dem laufen wir dann hinterher. Wir hatten zwar keine Riesenchancen, dafür aber viele Situationen, in denen die letzte Entscheidung nicht richtig war. Am Ende war es sehr gut, dass wir das Unentschieden dann noch holen. Fehler passieren, wichtig ist, dass wir dann wieder zurückkommen. Nürnberg hat sich viel auf das Verteidigen konzentriert. Das war nicht einfach. Jeder Punkt ist in unserer Lage wichtig, dieser Punkt kann noch sehr viel Wert sein.“
Tim Handwerker: „Wir sind erleichtert, dass wir den Punkt noch mitgenommen haben, der nicht unverdient war. Am Ende wird jeder Punkt wichtig sein, deswegen Kompliment an die Mannschaft, dass wir wieder einmal zurückgekommen sind. Wir haben diese Freistoß-Situation auch schon ein paar Mal trainiert, heute hat es im Spiel geklappt. Unsere Fans haben uns immer wieder getragen, das habe ich auch heute so empfunden.“
Kapitän Mael Corboz: „Es war ein schweres Spiel, weil wir sehr früh das Gegentor kassieren. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser drin, hatten gute Lösungen und Chancen. Den Ausgleich hätten wir früher verdient. Wir wollten drei Punkte, aber wenn man spät zum Unentschieden trifft, muss man mit dem Punkt auch zufrieden sein. Nürnberg stand sehr tief, wir merken, dass wir den Gegner weh tun können. Der Wille war da, die Mentalität ist immer da. Das können wir uns nicht vorwerfen. Wir müssen weiter unseren Job machen, weiter punkten und uns für den Aufwand, den wir betreiben, belohnen. Wir haben einen Weg, den wir verfolgen und an den wir glauben.“
Cheftrainer Mitch Kniat: „Der Start ins Spiel war eigentlich gut, dann bekommen wir in der 8. Minute den Gegentreffer nach einem Abstimmungsfehler in der letzten Linie. Danach waren wir insgesamt etwas zu passiv. In der Halbzeit haben wir umgestellt, personell und auch auf mehreren Positionen. In der zweiten Halbzeit war es dann deutlich besser, wir haben das Zepter in die Hand genommen, hatten viel Ballbesitz, auch wenn wir uns noch mehr Torchancen hätten erarbeiten müssen. Nürnberg hat es defensiv aber auch gut gemacht. Wir hatten die Möglichkeiten, den Ausgleich früher zu erzielen, kommen dann über einen Standard zurück ins Spiel. Danach war sogar noch das zweite Tor drin, auf der anderen Seite hatte Nürnberg kurz vor Schluss auch noch eine große Chance. Am Ende steht ein 1:1. Natürlich hätten wir die drei Punkte gerne hier behalten. Jetzt gilt der volle Fokus dem Auswärtsspiel in Münster.“

