Aktuelles Arminis Fans

"Den Support spürt man überall"

Arminis entdecken die SchücoArena aus Profi-Sicht! Mael Corboz, Felix Hagmann, Sam Schreck und Monju Momoluh geben exklusive Einblicke in ihren Arbeitsplatz. In Kleingruppen nehmen sie die 8- bis 14-jährigen Arminis mit durchs Stadion, erzählen viele persönliche Geschichten aus ihrem Alltag als Fußballprofi und berichten von besonderen Momenten beim DSC.

Jeder Profi führte eine Gruppe durchs Stadion und zeigte den Kindern Orte, die für Felix, Mael, Sam und Monju zum Alltag gehören. Darunter natürlich auch der Kabinentrakt für Mannschaft, Schiedsrichter, Ärzte und Co. Hier erzählte Felix Hagmann, wie das Dopingprozedere nach Spielen abläuft – und dass man froh ist, wenn man nicht ausgelost wird. „Denn häufig muss man ewig warten, bis das mit der Urinprobe klappt: Wenn man beim Spiel so viel geschwitzt hat, kann man häufig zunächst nicht pinkeln.“ 

Im VIP-Raum „Krombacher Stammtisch“ zeigen die Profis, wo sie sich nach den Spielen mit ihren Familien treffen und gemeinsam essen. Nach erfolgreichen Spielen kommt es vor, dass Gäste applaudieren. Während Felix zugab, dass ihn das freut und stolz mache, erzählte Mael, dass ihm solche Momente manchmal etwas unangenehm seien, weil er nicht genau wisse, wie er reagieren soll. Dass es einen Grund gibt für Applaus freut ihn aber natürlich grundsätzlich schon. Nach einem besonders erfolgreichen Spiel, dem gewonnen Halbfinale im DFB-Pokal, ging es zur späten Stunde noch in den VIP-Raum „Sky Office“, oberhalb der Osttribüne. Als Felix den Arminis diesen Raum zeigt, gibt er verschmitzt zu: „Hier oben war ich bisher nur einmal, nach dem Einzug ins DFB-Pokalfinale. Und so richtig daran erinnern kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr.“

Auch Mael Corboz erinnert sich gerne an diesen Abend zurück und teilte besondere Pokal-Erinnerungen mit den Arminis und seinem schönsten Moment in der SchücoArena nach Abpfiff gegen Leverkusen: „Ich bin damals mit Stefano Russo vor Freude einfach auf den Boden gefallen.“ Auch die Übergabe der Meisterschale in der 3. Liga werde er nie vergessen, schwärmt er mit Blick auf den Rasen. Eine lustige Geschichte hatte der Kapitän ebenfalls parat, als die Gruppe im Museum die Ecke mit den DFB-Pokal-Reliquien anschaut: „Beim DFB-Pokalfinale in Berlin hatte ich vor Aufregung den Vereinswimpel in der Kabine vergessen, den die Kapitäne traditionell vor Spielbeginn austauschen. Unser Zeugwart „Schonzi“ musste kurzerhand zurücksprinten und den Wimpel holen – denn die Strecken in dem großen Stadion sind ganz schön weit.“

Aber auch Plätze, die die DSC-Profis sonst nur aus der Ferne sehen, standen auf dem Besichtigungsprogramm, wie die Südtribüne oder die Arminis-Plätze. Hier fragten die Arminis, die ob die Profis die Atmosphäre während des Spiels überhaupt wahrnehmen. Ein ganz klares „Ja“ von allen vier Profis: „Den Support spürt man überall“, schon im Spielertunnel, kurz vor dem Einlaufen. Felix verriet, dass er sich vor Spielen gerne die Choreografien der Fans anschaut und Sam sagte dazu „Das pusht mich immer besonders!“. 

Als Sams Gruppe bei den Arminis-Plätzen ankommt macht er den Kindern ein Kompliment: „Ich finde es großartig, wie ihr die Mannschaft durchgehend anfeuert“. Sam ist in seiner Zeit in Bielefeld selbst Vater geworden und geht seitdem nicht mehr so viel feiern berichtet er. „Jetzt gehe ich lieber auf den Siggi Wochenmarkt mit seiner Familie.“ schmunzelt er. Der Platz ist den Arminis natürlich bestens bekannt, erfährt er von seinen jungen Fans, treffen sie sich doch dort vor jedem Heimspiel für den großen Arminis-Fanmarsch. 

Neben den bekannten Orten entdeckten Kinder und Profis aber auch Bereiche, die selbst nicht allen Spielern vertraut waren. Als es z.B. durch den „geheimen“ Verbindungsgang zwischen Kabinentrakt und Presseraum geht, staunt Felix nicht schlecht „Wir sitzen hier im Gang manchmal auf den Spinning-Rädern, aber ich wusste gar nicht wo der hinführt.“ Und Sam Schreck hörte ganz interessiert zu, als er erfuhr, dass die spezielle Art den Rasen zu mähen – im Schachbrettmuster mit hellen und dunklen Feldern im Wechsel – als Orientierungslinie für den Linienrichter dient, um z.B. Abseits leichter zu erkenne. 

Zum Abschluss des Nachmittags nahmen sich die vier Profis auch noch viel Zeit für Autogramm- und Fotowünsche. Begeistert sammelten die Arminis Unterschriften, machten Selfies mit den Profis und stellten unter zwei Augen Fragen, die ihnen in der großen Gruppe noch nicht eingefallen waren.

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