Profis

Dem Aufwärtstrend folgen

Der 8. Spieltach steht an: Am Freitagabend (09. September, 18:30 Uhr) ist der DSC Arminia Bielefeld zu Gast beim 1. FC Nürnberg. Daniel Scherning betonte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Der Gegner wird mit Wut im Bauch antreten und das kann für uns sehr gut ausfallen. Nürnberg will sein Heimspiel gewinnen, aber wir bringen viel mit, um ihnen weh zu tun.“ In welchen Bereichen das statistisch gesehen am besten funktioniert, erfahrt ihr in unseren Daten und Fakten.

Der DSC Arminia Bielefeld befindet sich im Aufwärtstrend, unter Cheftrainer Daniel Scherning ist die Mannschaft bislang ungeschlagen. Mit einem Sieg und zwei Remis finden die Arminen allmählich zurück in die Spur. Dass sich in zwei Auswärtspartien nach einem Rückstand zurückgekämpft werden konnte, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Auch in der Toreffizienz hat sich einiges getan: Während in den ersten vier Spielen nur zwei von 51 Torschüssen genutzt werden konnten, benötigte die Scherning-Elf in den letzten drei Partien nur etwas mehr als fünf Abschlüsse für ein Tor (6 Tore bei 32 Schüssen).

Um einen Namen kommt man bei Betrachtung der Bielefelder Offensive nicht herum: Robin Hack. Von 2019 bis 2021 spielte er für den Kontrahenten aus Nürnberg und erzielte für den Club 14 Tore in 55 Zweitligaspielen. Bei der Arminia ist der 24-jährige derzeit alleiniger Top-Torschütze (4 Pflichtspieltreffer) und sorgte in der jüngsten Vergangenheit mit so manchem sehenswerten Treffer für Schlagzeilen. Mit 18 Torschüssen, 13 Vorbereitungen dieser, 16 Flanken aus dem Spiel und zwölf ausgeführten Ecken führt Hack nicht nur die Torschützenliste beim DSC an, sondern ist auch sonst offensiver Aktivposten der Ostwestfalen. Mit seinen insgesamt 221 Sprints belegt er sogar den Bestwert aller Spieler im Ligavergleich.

Dass der Club bereits 13 Gegentore verbuchen musste, könnte der Offensive rund um den Ex-Nürnberger gelegen kommen. Zur Einordnung: Nur die Mannschaften auf den letzten drei Tabellenplätzen kassierten bislang mehr Gegentreffer. Der DSC musste zwölfmal zum Wiederanstoß antreten. Mit Rang 14 belegt der Club derzeit die schwächste Saisonplatzierung. So weit unten stand die Klauß-Elf in der vergangenen Spielzeit kein einziges Mal (Schlechteste Platzierung 2021/22: Rang elf).

Vor allem im eigenen Max-Morlock-Stadion ist der FCN im bisherigen Saisonverlauf anfällig gewesen. Einzig das Lokalderby gegen die SpVgg Greuther Fürth konnte zuhause gewonnen werden (2:0). Die Heimspiele gegen den 1.FC Heidenheim (0:3) und den Hamburger SV (0:2) wurden beide verloren. Nürnbergs Offensiv-Verstärkung Kwadwo Duah, der vom FC St. Gallen kam, knipste in der laufenden Spielzeit dreimal – jedes Mal auswärts.

Auch wenn die Bilanz gegen die Franken ausgeglichener nicht sein könnte (15 Siege, acht Remis, 15 Niederlagen), zeigen die letzten Begegnungen eine Tendenz pro Ostwestfalen auf, denn in den letzten vier Duellen gegen den FCN konnten die Arminen zehn Punkte mitnehmen, die letzten beiden Spiele im Frankenland konnten siegreich gestaltet werden.


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